Oskar Welzl: Weblog zur Homepage

Plachutta

Auch runde Jahrestage wollen begangen werden. Also gings, wie's die Tradition verlangt, zum Plachutta nach Hietzing. Man wird dort einfach nie enttäuscht: Die Burberry-/Pelzmantel-/iPhone-/Zahnarztfraktion ist dort in einer Dichte vertreten, die auch nach Jahren noch wohliges Gruseln auslöst.

Wie zum Trost und zur Beruhigung umwuseln einen freundliche junge Menschen in grünem Tuch, die ausgesprochen besorgt um das Wohlergehen ihrer Gäste sind. Hollundersekt, Gänseleberpastete, eine angenehm kräftige, heiße Rindsuppe, zartrose Lungenbraten, jede Menge Schweinereien als Beilage … So laß ich mir auch die hochtoupierten Gruseltanten an den Nebentischen gefallen.

Aufs Dessert hab ich verzichtet, ganz gegen meine Gewohnheit: Offenbar haben die vielen Karotten in der Suppe den Sättigungspunkt früher herbeigeführt. :)

Auf die nächsten 20 Jahre also!


An Apple a Day ...

Hatherwood Mint Chocolate von HallorenWenn wir im Casa Piccola am Hernalser Gürtel sitzen, dann wissen Stammleser: Wir sitzen dort mit Conny und Daniel. :)

Conny geht dort gern hin, weil die vegane Karte mittlerweile mindestens so groß und reichhaltig ist wie die für richtige Männer. (Und schon hätt ich wieder die Messerspitze in meiner Seite.) Wir gehen gerne hin, weil einfach wirklich verdammt gut schmeckt und man sehr freundlich bedient wird. Und Daniel ist der einzige, der die hervorragende Hauslimonade nicht trinkt. :)

Als Geschenk haben wir einerseits die telefonisch bereits angekündigten (eben doch veganen!) Likörfläschchen bekommen, außerdem eine Besonderheit aus Halle: Ebenfalls vegane Minztäfelchen aus „unserer“ Halloren-Fabrik! Hach! Urlaub! :) Vielen herzlichen Dank für die netten Gedanken, die damit verbunden waren.

Wir haben Neues über Feuerteufel erfahren, haben uns im Blue-Sein geübt (… und den Ausländern wird alles hinten reingeschoben! - auch wenn mans selbst mehrfach zu sagen versucht wirds nicht glaubwürdiger), ich hab Wissenswertes aus der Wiener Taxiszene erzählt und vom meiner denkwürdigen Begegnung mit der Nachbarin aus dem ersten Stock berichtet (Warum?!), Erzählungen aus der Notaufnahme gipfelten im denkwürdigen An apple a day keeps the doctor away … Wir hattens sehr lustig.

Was für schönere Komplimente kann man bekommen als Wenn ich euch so seh geht mir immer das Herz auf und Ich hoff ich bin auch mal schrullig wenn ich groß bin? Na eben.

(Außerdem wars lehrreich: Ich hab an Daniel ein neues „Schatzi“-Gesicht kennengelernt. Und ich kenne seit gestern Abend „Frauengold“, ein unsägliches Gebräu mit dem Alkoholgehalt von Sherry, das vor allem seiner entsetzlichen TV-Werbung wegen heutzutage für Kopfschütteln sorgt und aus gesundheitlichen Gründen längst verboten ist.)


Gratis-Monster!

Gratis Monster - Mag niet verkocht worden Gleicher Arzt, gleiches Thema: Wie schon 2008 verläßt man Onkel G. auch heutzutage nicht ohne bunte Medikamentenschachteln. Gratis-Pröbchen. Wobei halt die Beschriftung eine andere ist, und auf die kommts diesmal an:

Gratis Monster -

Mag niet verkocht worden

Tja, wer mag das schon. Da hat man durchaus auch mit Monstern Mitleid. :)

PS: Anders als 2008 zeigt Onkel G. seinen Patienten jetzt sein Schlafzimmer. Das hat erst für verwirrte Blicke gesorgt! *LOL*