Oskar Welzl: Weblog zur Homepage

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Noch in der Früh gekotzt

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„Er hat die ganze Nacht durchgesoffen und hat noch gekotzt, wie ich in der Früh gekommen bin!“ So werde ich begrüßt, wie ich Punkt drei zum Kuchenbuffet erscheine. (Apropos Kuchenbuffet: Es fehlt die Torte, sie ham die Torte nicht, sie ham keine Torte für mich!)
Anyway: Es hat sich herausgestellt, daß der Bär sich gestern Abend herunten einsperren hat lassen und in der Nacht an die Schnapsvorräte gegangen ist. Alles durchprobiert hat er. Bist du narrisch haben wir jetzt eine Rechnung! Wir nippeln da brav unsere Holunderschorle und der Bär geht an die Spirituosen!
 

Schmollensee

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Sie fressen Fisch
Vom Schmollensee
Er schmeckt nicht
Darum schmollense

Wir kosen froh in Koserow
Denn schmollen tunse sowieso
 

Bockwindmühle

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Weiter gehts im Sport- und Kulturprogramm. Die Bockwindmühle Pudagla lockt mit Kaffee, Kuchen und Cola. Außerdem steht sie hübsch in der Landschaft und bietet einen wunderschönen Ausblick - vor allem aufs Anwesen nebenan, das wir als Alterssitz in Erwägung ziehen. :)
 

Anatomically Complete?

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Ob der riesengroße Gulliver, der südlich von Pudagla gestrandet ist, „anatomically complete“ ist (wie die 20cm große Plastikpuppe, die ich in St. Georg gekauft habe und bei der das extra auf der Verpackung stand), wird hier nicht extra ausgewiesen. Aber er liegt da, an den Boden gefesselt und nur mehr teilweise bekleidet. Das ideale Ausflugsziel für Familien mit kleinen Kindern, die hier auch zuhauf herumlaufen und nicht immer verstehen, welche Fotomotive wir uns aussuchen. *LOL*
Wir sind jedenfalls ganz stolz: Zum ersten Mal in der Geschichte unserer Usedom-Urlaube hats uns hierher verschlagen, und dann auch noch mit dem Fahrrad. Schöner (Halb-)Tagesausflug!
 

Grillabend II

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Es hat doch noch geklappt: Der Grillabend konnte stattfinden. Vor lauter Freude haben wir den Bären mit runter genommen. (Was hier Erwähnung finden muß, nach dem wurde ja auch schon gefragt. *gg*)
Grillessen: perfekt wie immer. Der Eapfisolod, der Nudelsalat, die bunten Früchte,... ja, zugegeben, auch die eine oder andere Bratwurst dazu... Aber was kann man tun? Wie soll man sich wehren, wenn einem das Würschtl im Vorbeigehen auf den Teller geflogen kommt? *LOL*
Zum Schluß ist noch der beste Koch der Insel an unseren Tisch gekommen und hat uns Brathendlgeheimrezepte verraten - was dazu geführt hat, daß wir eine genialische Geschäftsidee entwickelt haben, um Lifestyle-Opfer abzuzocken. Mit Tablets und Video-Chat. Äpp wird in null komma nix programmiert. :)
Hach, wir lieben diese Mittwöcher!
 

Großes Abenteuer!

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Der (hoffentlich!) nahende Grillabend sorgt heute für besondere Aufregung bei uns:
Erstens zieht eine Regen- und Gewitterfront auf, von der natürlich keiner sagen kann, ob sie bis zum Abend wieder weg ist. (Es donnergrummelt rundummen.)
Zweitens wird mein lieber Freund, der gigantische Holzkohlegrill, wieder aktiviert: als Räucherofen! Wir dürfen schon am Nachmittag zusehen, wie Holz gehackt und eingeheizt wird. (Nebenbei führt einer von uns die Pferde in den Stall. Ich wars eher nicht. *gg*) Sehr aufregend, das alles.
Jetzt heißts nur mehr Daumen halten, daß es uns am Abend nicht auf die Bratwurst regnet!
 

Geheimbotschaften

Wir bekommen zum Essen Geheimbotschaften aus der Küche. Das System funktioniert. Sollte dort mal jemand gegen seinen Willen festgehalten werden wissen wir: Er kann um Hilfe rufen. :)
 

Nutella leer

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Weil schon so viele Leute gefragt haben: Ja! Ja, wir haben unser Nutella wieder bekommen! :)
Und: Das erste Glas ist schon wieder leer. :(
Ganz besonders lustig finde ich, daß uns schon mehrere Gäste drauf angesprochen haben, ob wir das 5kg-Glas vom letzten Jahr komplett leeren konnten. Die Menschen hier leben mit uns mit. *LOL*
 

U-Boot-Shop mit Terrasse

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Das Protokoll läßt hier keinen Spielraum: Nach dem Zaubermond ist ein Besuch bei Maik im U-Boot-Shop unerläßlich.
Maik schimpft ein kleines bißchen (aber nur ein sehr kleines bißchen), weil wir schon eine ganze Woche hier sind und uns nicht blicken haben lassen. Das schöne, heiße Wetter läßt er aber als Ausrede gelten. :)
Dann erkundigt er sich nach dem Wohlbefinden des Bären (wie zuvor schon Frau Kysira - dankeschön!), haut sich irrsinnig ab über die für uns am Friesenhof gehißte Flagge und übt sich nebenbei in englischsprachiger Konversation mit dänischen Gästen.
Aufregend: Maik hat eine neue Terrasse. Rund um seinen Shop herum wurde der Boden schon neu verpflastert (MaHü-ähnlich), der Rest der Gegend dort ist noch große Baustelle. Beim Hinfahren haben wir nur Absperrungen und Bagger gesehen und uns gedacht: „So ein Theater hier!“ Unsere schlimmste Befürchtung war, daß die Bagger den U-Boot-Shop weggeräumt und damit Peenemünde seines Stadtzentrums beraubt haben könnten. Kein U-Boot-Shop, kein Peenemünde. War dann aber gottseidank nicht so.
Nach dem Zurückradeln ergab sich noch ein nettes Pläuschchen mit dem besten Koch der Insel und Smutje. Weils mir so peinlich war, daß ich dabei (des Radfahrens in der feuchten Hitze wegen) geschwitzt hab wie Sau, gings anschließend - ausschließlich aus Hygienegründen, eh klar - zur Erfrischung in die Ostsee für zwei Stunden. Juppidu!
 

Zaubermond!

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„Ah, auch wieder hier?“ grinst uns der freundliche junge Mann im Café am Deich entgegen. Auch hier haben wir wohl in den letzten Jahren bleibenden Eindruck hinterlassen - was vielleicht auch an meinem literweisen Verbrauch von „Eistee Zaubermond“ liegen mag. :)
Wir lassen uns fachmännisch beraten, entscheiden uns für Apfel- und Pflaumenkuchen... und natürlich Zaubermond. :)
Es ist schon sehr schön hier. Wir sind froh, daß wir das kleine Café vor Jahren entdeckt haben. Entspannung pur!
 

P-P-Primavera-Tag

Ein P-P-P-Tag war ohnehin geplant. Eigentlich hätts ja Prinz-Pool-Peenemünde werden sollen: Das Café am Deich wartet sehnsüchtig auf uns, und Maik macht sich sicher auch schon Sorgen.
Eine 2stündige Gewitterfront (seit gestern ist es heiß und schwül) hat die Peenemünde-Pläne zunichte gemacht. Blieb als drittes P (den Pool hatten wir ja abgehakt) die Primavera. Die war eh auch schon mal wieder überfällig. :) Feines Essen und gleich mit dem Fahrrad wieder runtergestrampelt... So lob ichs mir. ;)
 

Frühstück mit dem Prinzen

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Sooo sweet! Der Prinz hat uns besucht! Beim Frühstück ist er plötzlich dagestanden, hat artig unsere Pfötchen geschüttelt und versichert, daß er gut geschlafen hat. ;)
Dann gings ab zum Spielplatz: schaukeln, im Sand spielen, Pferde beobachten und ein bißchen Konversation mit Namensvettern betreiben. Das alles in der supercoolsten Michel-aus-Lönneberga-Kappe wo gibt.
Gott ist der Kleine goldig! Vor allem weiß er genau, welches breite Grinsen er aufsetzen muß, um Erwachsene um den Finger zu wickeln. :)
Wir bedanken uns ganz herzlich für die königliche Audienz und freuen uns aufs nächste Jahr. Ach ja, und wir haben ihm was beigebracht: Verabschiedet hat er sich mit „Baba!“, nicht mit „Tschüss!“. *gg*
 

Ohne Worte

„Du verstehst mich auch ohne Worte“, sagt er im Vorbeigehen zu mir. Und wie! Tatsächlich ist mir der Mund offen stehen geblieben. Sachen gibt's, die glaubt man nicht. :o
 

Hafenfest!

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Fixpunkt im Urlaubsprogramm: das Hafenfest in Karlshagen. Unter wolkenlosem Himmel gabs Tiroler Spezialitäten (eine polnische Verkäuferin bot Bier mit Phantasieetiketten feil), allerlei Praktisches aus dem Teleshopping, jede Menge Bratwürste und natürlich die speziellen „einarmigen Banditen“, bei denen man Stofftiere mit Greifarmen angeln muß.
Wir waren rundherum glücklich.
Besonders nett: Nachdem wir die „Bouletten mit Pommes“ bestellt hatten, kam der Bratmaxe nochmal zu uns und bat: „Können Sie Ihre Bestellung noch einmal sagen? Ich hab schon verstanden, aber ich hör Ihren Dialekt so gern!“ ;) (Ich hab dann versucht, ihn mit „faschierten Laberln“ vertraut zu machen. Hat nicht geklappt.)
Nach dem Hafenfest gings nochmal ab ins Meer schwimmen. Was für ein Tagerl! Was könnte das alles noch toppen? Abendessen! ;)
 

Alles durcheinander

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Wir sind jetzt eine Woche da. Zeit, ein bißchen Abwechslung in den Tagesablauf zu bringen. Ganz spontan beschließen wir also beim Nutellasemmerl, gleich nach dem Frühstück an den Strand zu gehen und nicht erst am späten Nachmittag. Aufregend!
Auch die Ostsee macht mit beim Projekt „Abwechslung“ und stellt die Wellen endgültig ab.
Was lernen wir? Auch am Vormittag ist der Strand fast leer. Die Leute kommen erst so kurz vor 12.
 

Serviceerlebnis

Wir kennen das Lokal ja. Wir wissen ja, was dort abgeht. Aus reiner Abenteuerlust gehen wir seit 11 Jahren dorthin. Aus Abenteuerlust und weil das Essen wirklich gut ist, das muß man neidlos eingestehen.
Was da heute passiert ist, war aber doch ein neuer Höhepunkt. Da red ich noch gar nicht davon, daß wir eben nicht wie Stammgäste begrüßt werden (obwohl auch das ein Familienbetrieb ist, in dem die Besitzer über die Terrasse wedeln). Ich red schon viel eher davon, daß wir überhaupt nicht begrüßt wurden. Ich red davon, daß eine stumme Kellnerin den Tisch sorgfältig abgewischt hat, um dann mit der letzten Handbewegung alle zusammengesammelten Krümel auf meine Oberschenkel zu bröseln. Ich rede davon, daß wir 15 Minuten warten mußten, bis wir Getränke bestellen durften.
Weitere Highlights: Sieben Kellner kümmern sich um die Terrasse, indem sie beim Haupteingang rausgehen, mit angstvoll verschränkten Armen und gramvollen Gesichtern zum Nebeneingang rücken und dort wieder verschwinden. Nur um Gottes willen keinen Gastkontakt! :)
(Der einzige, der rennt und dabei auch noch freundlich schaut, ist der Juniorchef.)
Eine Besonderheit ist die raffinierte Kompetenzverteilung: Wenn ein Kellner die Speisekarte bringt, darf man 100%ig sicher sein, daß er nicht auch die Bestellung aufnehmen darf. Klar: Er wüßte ja, daß da jemand noch ein Dessert will, das wär alles viel zu einfach. Man muß eine Kollegin rufen, die dann durch Gesten verständlich macht, daß eine weitere Kollegin für die Sache zuständig ist. Aber nicht kommt.
Absolutes Highlight und heuer neu: der Rasende Roland. Ein junger Mann Marke „Döblinger Gymnasiast“, der 60% seiner Energie auf die perfekte Frisur verwendet - und 40% darauf, bloß nie zu lächeln. Er schreitet würdevoll, nie zu schnell, durchs Lokal und bewegt dabei nie mehr als ein Glas oder einen Teller, als wäre das die Regel eines gastronomischen Geschicklichkeitsspiels („Bringe das Geschirr an die richtige Position, ohne mehr als ein Stück gleichzeitig anzugreifen“).
Wir waren fasziniert. Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre hatten wir nicht angenommen, daß hier noch eine Steigerung möglich ist.
Kommen wir wieder hin? Aber sicher doch. Das Essen schmeckt nun mal wirklich gut. Und wenn man vorher schon weiß, was einen erwartet, hat die zur Schau getragene Unfähigkeit hohen Unterhaltungswert. *LOL*
 

Katzenblog

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Manche Blogs leben ja ausschließlich von Katzenbildern. Bitteschön. ;)
Während die Wettervorhersage nun schon den zweiten Tag in Folge Wolken und Regen verkündet, verkriechen wir uns mit Alsterwasser und den „Drei ???“ unterm Sonnenschirm. Ganz wie Adolf. :)
Ich trau's mir ja kaum sagen, aber: Die nächsten Programmpunkte sind Pool und Meer.
 

Banane zweierlei Art

Wir haben ja wirklich so ein Pech! Schon wieder wurde uns eine Entscheidung von der Küche abgenommen! ;)
Als Dessert stand nämlich plötzlich eine gebackene Banane mit ihrem liebevoll aus Schlagobers geformten Spiegelbild vor uns und suhlte sich genüßlich im Beerenbad.Was für eine Vitaminbombe!
So richtig artig bedanken konnten wir uns dafür aber gar nicht, weil wir ein Cocktaileinladungsversprechen eingelöst haben, das wir im Vorjahr anderen Stammgästen und ihrem Hund gegeben hatten. Zwar wurden aus den Cocktails dann doch wieder Hugos und ähnliche Schweinereien (ich war der einzige, der einen anständigen, knallrosa Cocktail bekommen hat), der guten Unterhaltung tats aber keinen Abbruch. Es war zum Wiehern komisch, erneut eine angsterfüllte Schilderung österreichischer (konkret: Osttiroler) Bergstraßen serviert zu bekommen. Es gab hunderte Hundegeschichten auszutauschen. Und wir wissen jetzt wieder mehr über das Nachbarhotel. ;)
Aufgabenzettel für morgen also: Hofknicks vor dem Koch und Spionagebesuch nebenan. :)
 

Wetter kaputt

Eigentlich hätte ja heute der seit Tagen bemunkelte Wetterumschwung kommen sollen. Auch die Wettervorhersage im Foyer vom Hotel war sich diesbezüglich noch ganz sicher beim Frühstück.
Irgendwas muß dann aber hier kaputt gegangen sein beim Inselwetter: Es hielt sich nicht dran und bot uns auch am Nachmittag noch blauen Himmel und Sonnenschein für unseren Strandbesuch. Nur die Wellen, die sind deutlich schwächer als zuletzt. ;)
 

Frühstücksgedanken

15 Gramm Nutella decken 2% des täglichen Ballaststoffbedarfs. Man muß also jeden Tag 750g Nutella essen, um sich gesund zu ernähren. :)
 

Grillabend: Best Eapfüsolod evarrr!

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Kysira, bleib dran, der Eapfüsolod kommt erst weiter unten! :)
Ah! Der Urlaub wär nicht vollständig ohne die berühmten Friesenhof-Grillabende! Nach dem Schwimmen in der immer noch welligen Ostsee gabs zuerst eine kleine Einstimmung: Ein Pläuschchen mit dem besten Smutje wo gibt über dies und das und über Vor- und Nachteile verschiedener Grillgerätschaften. (Bei Letzterem scheint halt auch das Modische eine Rolle zu spielen. *gg*)
Kurze Zeit drauf hat uns schon die Sonne auf der Terrasse gewärmt und wir konnten Meister Smutje beim Arbeiten zusehen. Als Rahmenprogramm gabs dazu Antipasti, supergeile Nudel-, Paradeis- und Eapfüsalate (Eapfüsolod! Mhm!) als Vorspeis, für mich die traditionellen Würschtl (mit denen das Unheil bekanntlich seinen Lauf genommen hat) und schließlich kiloweis Obst als Dessert.
Ganz stolz bin ich drauf, daß Smutje mich mal direkt in die Küche funken hat lassen. (Mit so einem Walkie-Talkie, wie's die „Drei ???“ haben.) Ich bin hier jetzt wichtig! :)
Grad sitzen wir noch bei Alsterwasser und gstopft vollem Bauch da und genießen den Abend. Urlaubsstimmung! Wir sind sehr zufrieden! :)
 

Karlshagen

Mit dem Rad nach Karlshagen. Der Eiskaffee dort wird serviert von Frühstücksprinz Nummer 1. Wie klein die Insel doch ist. Und wie groß er geworden ist in den letzten 10 Jahren. ;)
 

Best Eapfüpüree evarrr

So, der Titel soll Kysiras Aufmerksamkeit über die nächsten Absätze hinweg wach halten. Eapfüpüree kommt nämlich erst später.
Am Anfang war der Klops, der Königsberger Klops. Wie uns der nämlich heute Nachmittag vom besten Koch der Insel als Tagesgericht angekündigt wurde, stand sofort fest: G'essen wird dahoam. Nix Pizza oder sonstwas. Den Königsberger kriegt man ja nicht immer, stimmts? :)
Am Abend also brav bestellt... und es war wieder einer von diesen verhexten Tagen. Der Gast bestellt, die Küche lenkt. *LOL* Als Vorspeise gabs ein gschmackiges Garnelen-an-Gemüse-Tellerchen, das frisch und knackisch rüberkam und dabei noch den Eindruck erweckte, irgendwie mediterran und daher selbstverständlich gsund zu sein. Statt des von uns als Nachspeis bestellten Eisbechers servierte man uns eine Beerensammlung rund ums Zitronen-Minz-Parfait. Und als Hauptspeis natürlich die Klopse. Wobei sich zu den leichten Klopsen ein Kartoffelpüree gesellte, mit dem auch dem Wratschko seins nicht mithalten kann. Die Frau Kysira weiß ja: Eapfüpüree stimuliert den Ausstoß von Glückshormonen. Man kann sich tagelang von nichts anderem ernähren. Und wenns dann auch wirklich gut ist, dann umso besser.
Wir verlassen die Terrasse also jetzt mediterran gsund, vollgepumpt mit Glückshormonen, satt von den seltenen Klopsen und mit einem frischen Zitronen-Minz-Geschmack auf der Zunge. Na? Es gibt schlechtere Arten, einen Urlaubstag ausklingen zu lassen. :)
 

Wassertag III

So. Es muß sich was ändern. Pool, Kuchen, Meer, Pool, Kuchen, Meer... Das kann ja nicht 3 Wochen lang so weiter gehen?! Andererseits ist es schön, also gings heute mal so weiter... :)
 

Brücke runna

13:10 Uhr, Brücke runna. Hier ist einfach immer was los.
 

Brücke hoch

12:55 Uhr, Brücke hoch.
 

Abendessen Primavera

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Zum letzten Mal waren wir in der Primavera vor einem Jahr. Kaum betreten wir heute die Terrasse, verursacht das Händeschütteln und „Oh, Sie sind wieder da!“ einen gröberen Stau im Servierbetrieb.
Die Krönung: Ich hab mir noch nicht mal den Sessel unterm Apfelpopo zurechtgerückt, geschweige denn mich nach einer Speisekarte umgesehen, kommt die Dame des Hauses schon freundlich lächelnd auf mich zu: „Ein San Pellegrino mit zwei Gläsern, wie immer? Dann eine Pizza Salsiccia für Sie? Und ein Tartufo?“ Nach über einem Jahr! Ich war schon irgendwie platt. (Und: Nein, ich esse nicht nur Salsiccia und Tartufo. Aber beides gern, und beides gern zur Feier des ersten Besuchs.)
Bestellung also effizient abgewickelt, Wartezeit mit Bruscetta-Tellerchen verkürzt, Essen und Service unverändert und hervorragend. ;)
Einziges Manko: Am Tisch schräg gegenüber saßen Menschen mit modischer Kleidung, Klaas-Klever-Brillen und tieforanger Gesichtsfarbe. Muß ja nicht. Beim Essen! :)
 

Wassertag II

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Die Abfolge Pool, Kuchen und Strand hat Potential. Heute gleich wieder. Das Schöne ist, daß alle anderen Gäste am Strand rumhängen, während wir noch im Pool treiben. Und wenn wir dann an den Strand radeln, ist dort kaum noch wer.
Meer: wie gestern. Riesengroße Wellen (wir sind vorsichtshalber diesmal nicht so weit rein), wunderbar warm, ein Traum! Man möchte gar nicht wieder raus, muß aber dann irgendwann doch. Des Abendessens wegen... ;)
 

Anreisemöglichkeiten

Wir erregen ja hier im Norden gelegentlich mal Aufmerksamkeit, weil wir eine im Vergleich zu anderen Gästen lange Anreise haben.
Alles nichts gegen die Dame, mit der wir uns gerade auf der Terrasse unterhalten haben: Die ist geritten, und zwar acht Wochen lang von Bayern bis hierher. Stell ich mir sehr aufregend vor.
 

Wassertag

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Wir haben unsere Fahrräder! Das hat unseren Aktionsradius natürlich mit einem Schlag vergrößert. Heute erledigt: Wasser holen beim Netto Markt, im Wasser schwimmen im Hotelpool... Und dann endlich: Mit dem Wasser kämpfen im Meer!
Wir hatten der Ostsee ja gestern schon einen Besuch abgestattet, aber erst heute waren wir in Badelaune. Bacherlwarm, das Wasser, aber ein Wellengang! Hui! Die Formulierung mit dem „kämpfen“ weiter oben ist nicht nur einfach so zustande gekommen. Wenn einen diese Wellen so überrollen, hat man ganz ordentlich zu tun, um nicht weiter und weiter hinausgezogen zu werden.
Goodie am Strand: ein entzückend freundliches Hundsi, das ohne Vorwarnung aus 50m Entfernung auf mich zugelaufen ist und seine Aufgabe darin gesehen hat, meine Ohren sorgfältig von Sand und Salz zu reinigen. Der Besitzerin wars ein kleines bißchen unangenehm, ich hab mich köstlich amüsiert.
Ach ja, apropos amüsieren: Wir müssen Geld mitnehmen beim nächsten Mal. ;)
 

Ostseeabend

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Die Ostsee hat uns wieder! Nach Salat, Kuchen, Powernapping, Tomatensaft und „Drei ???“ gehts ab an den Strand. Keine Sau mehr da, das Meer rauscht für uns allein. So schön!
 

Blauer Himmel, Sonnenschein

Flagge bei der AnkunftAuf die Minute genau um 12:42 hat uns die Usedomer Bäderbahn in Trassenheide ausgespuckt. Nur wenige Minuten später saßen wir schon auf der Terrasse des Friesenhofs, um genau das zu bestellen, was wir seit 2003 jedes Jahr bei unserer Ankunft bestellen: einen „Salat Sportiv“ und einen „Salat Mediterran“. Dazwischen wird begrüßt, umarmt, erzählt, ... Es ist mehr wie ein erster Tag daheim als ein erster Tag im Ausland. ;)

Apropos Ausland bzw. Inland: Der beste Koch der Insel hat unsere österreichische Fahne ein Jahr lang gepflegt und in Schuß gehalten, um sie heute zur Feier unserer Ankunft wieder auf ihrem angestammten Platz zu montieren. So muß Willkommen! ;)

Ansonsten: Es werden kalorienreiche Wochen. Viel Neues auf der Karte, das alles durchprobiert werden will. ;) Der Neue heißt „Hugo“. So ein richtiger Diesel zum Auf-den-Urlaub-Anstoßen. Hicks!

 

Planmäßig

Eine Notiz an mich selbst, falls ich mal wieder über die ÖBB schimpfe:

Im deutschen Intercity begrüßt uns die Zugbegleiterin mit einem effizienten: Sehr geehrte Fahrtgäste! Dieser Zug führt keinen Speisewagen, kein Bordbistro oder sonstige gastronomische Einrichtungen. Und dann, um sich nicht dafür entschuldigen zu müssen: Dieses ist auch planmäßig!

Na gottseidank sind wir ja auf dem Weg in eine planmäßige gastronomische Einrichtung. ;)

 

Manner-Schnitten in Berlin

Manner Schnitten BerlinBerlin, Hauptbahnhof. Der Snack-Automat am Bahnsteig bietet uns als Willkommens-Frühstück Manner-Schnitten an. Die wissen, daß die Ösis kommen. *LOL*
 

Abfahrt!

Los geht's! Wir haben wieder ein „Schlafwagen-Appartement“ mit eigenem Badezimmer (inkl. Klo und Dusche). Superfein! Morgen zu Mittag können wir schon am Friesenhof sein, wenn die Bahn die knappe Umsteigeplanung nicht durch Verspätungen zunichte macht.
 

Gregor: Der Konditor, der mein Blog liest

Sachen gibts, da bleibt mir der Mund offen stehen - bzw.: würde mir offen stehen bleiben, hätt ich nicht gerade ein Stückerl hervorragender Schaumrolle drin. Die aus Gregors Konditorei nämlich. Und mit Gregors Konditorei hat der offene Mund auch ursächlich zu tun. Das heißt - eigentlich mit Gregor Lemmerer, dem Inhaber und Konditor, nicht mit seiner Konditorei. Aber ich glaub ich fang lieber nochmal von vorn an:

Ich schlender an der Konditorei vorbei und entschließe mich spontan, zum ersten Mal seit langer Zeit wieder mal dort einzukehren. Die Schaumrolle bestell ich bei einer netten Kellnerin, die mir zusätzlich den wirklich guten Eiskaffee ans Herz legt. Die süße Verführung wird serviert, ich stürz mich drauf … und nehm aus den Augenwinkeln den Chef des Hauses wahr, der rechts von mir mit Gästen plaudert und dann links einen Tisch abwischt. Dabei entspinnt sich folgender Dialog:

Gregor:

„Hallo!“

​​

Ich:

(Ohne aufzusehen) „Hallo!“

Gregor:

„Na, alles in Ordnung?“

Ich:

„Ja, alles super, danke!“ (Denke mir noch unschuldig: Der ist halt schon recht freundlich zu seinen Gästen)

Gregor:

„Jetzt warst aber schon lang nicht mehr da.“

Ich:

(Sprachlos)

Gregor:

(Mit breitem Grinser) „Aber geschrieben hast wieder einmal was über uns.“ - Und verschwindet hinter der Bühne.

Damit man das richtig einordnen kann: Ich bin kein Stammgast in dieser Konditorei. Leider. Sie ist einfach zu weit weg von meinen Trampelpfaden. Seit meinem ersten Besuch 2010 hats mich vielleicht 5-8 Mal dorthin verschlagen, das letzte Mal ist ganz sicher schon über ein Jahr her. Ich hab auch bei keinem meiner Besuche recht viel mehr als Einen Toast und ein Obi gspritzt, bitte und Stimmt so, danke gesagt. (Nicht aus Grant oder Unfreundlichkeit, sondern weil ich trotz allem noch das Gfühl hab, daß selbst ein Konditor nicht nur und ausschließlich für mich da ist während seiner Arbeitszeit. *gg*) Ich war also ehrlich und aufrichtig perplex, daß Gregor sich einerseits an mich erinnern, andererseits aber auch mich mit diesem Blog in Verbindung bringen konnte. Namentlich vorgestellt hab ich mich ja nie, und nichtmal meine Arbeitskollegen erkennen mich mehr auf den 1990er-Fotos oben in der Titelleiste. :)

Daß ich gleich nach unserer Unterhaltung wieder mein Handy gezückt und eifrig getippt hab, muß er gesehen haben. Auf einmal steht er nämlich wieder da und sagt: Na? Schon der nächste Artikel? Der Konditor, der mein Blog liest? (Guter Titel, denk ich mir im Stillen … Der Mann sollte bloggen. *gg*) Dann klärt er mich auf: Natürlich sucht er in regelmäßigen Abständen das Internet danach ab, ob er irgendwo erwähnt wird mit seinem Gschäft. Das muß wohl sein heutzutage. Und Google findet dabei nun mal auch mich. Was er mir noch verrät (und das finde ich dann doch bemerkenswert): Die Nachfrage nach der zu diesem Artikel abgebildeten Torte ist kurzfristig gestiegen, nachdem ich ihn veröffentlich hatte. Offenbar habe ich tatsächlich Leser! :)

Und was lernen wir aus der Gschicht? Der junger Herr Konditor hat wieder einen zufriedenen Gast noch zufriedener gemacht. Denn auch wenn eine Konditorei Süßwaren verkauft, in erster Linie ist sie ein Dienstleistungsbetrieb. Da gehts auch ums Bauchpinseln und Kundenbinden. Wenn einen der Chef auch nach verhältnismäßig langer Zeit wiedererkennt, richtig einordnet und sich dann auch noch als Gelegenheitsleser dieses Blogs outet, kriegt er ein großes Sternderl ins Mitteilungsheft. So läuft das nun mal bei mir. ;)

PS: Dieser Artikel erscheint ohne Bild. Der Herr Schlosser wars nämlich, dem ich die Gschicht brühwarm erzählt hab, wie Gregor mich beim Tippen erwischt hat. Und weil ich dem Herrn Schlosser nicht nur den nackerten Dialog, sondern auch das ganze Drumherum bildlich geschildert hab, hat er ein ganz bestimmtes Foto angefordert. Dafür bin ich dann aber offiziell zu gut erzogen (und außerdem war ich zu feig). Daher: fotolos. :)