Grillabend II
Grillabeeeend! Der zweite. Das bedeutet: Die Hälfte des Urlaubs ist vorbei. :(In der Früh haben wir vom Nebentisch noch die Hiobsbotschaft mitgehört, daß die Schnöselgruppe auch dabei sein und einen gemeinsamen Tisch für sich organisieren will. Das hätte ins Auge gehen können... Gottseidank hat das Friesenhof-Team wieder einmal mitgedacht und uns so weit von denen weg gesetzt, wie es räumlich überhaupt nur denkbar ist. Abend gerettet! :)
Weil Kysira sich so gegen die Alleinhaltung von Bären ausspricht, durfte der gute alte Teddy diesmal auch mit. In der Brusttasche der Jacke ist er gereist, was nur allzu possierlich ausgesehen und ihm einen zärtlichen Nasenknuddler eingebracht hat.
Ach ja, kleiner Exkurs zum Thema Teddy: Des Bären größter Fan hat uns am Nachmittag besucht und was getan? Sich über mein Blog beschwert! Es sei zu ommahaft und nicht mehr so frech wie früher, meinte sie. Hasi!!?? Ich bin ja auch schon seit 12 (?) Jahren da. Ich kann nicht mehr so tun, als sähe ich Maik zum ersten Mal... *LOL*
Aber zurück zum Grillabend. Obwohls diesmal des unsteten Wetters wegen eine Indoor-Veranstaltung war, hat man uns wieder einen Platz mit direktem Blick auf den Grill und den ihn meisterlich bedienenden besten Koch der Insel zugewiesen. Beides wirkt appetitanregend, die sich ergebende nonverbale Kommunikation darüber hinaus unterhaltsam. Unschätzbarer Vorteil außerdem: Ich kann auf die Sekunde genau losstarten, um die frischen Burger noch vor den Kindern abzufangen. Alles meins! ;)
Ich hab einiges von dem nachholen können heute, was letzte Woche einfach nicht mehr reingegangen ist in den Magen. Frau Kysira hätt wieder a Freud ghabt mit meinem bunten Gemüse, den Salaten, Antipasti und Obsttellern... Aber natürlich waren Fleisch und Wurst auch dabei. Tradition verpflichtet.
Apropos Tradition: Nach dem letzten Donut und dem allerletzten Pudding hat uns der Grillmeister als Höhepunkt des Abends persönlich die Ehre erwiesen. 80jährige Geburtstagskinder „auf dem Kontinent“ und ihr Essen, unsere mögliche Einstellung hier im Service, das Gscheitwaschltum, vor allem aber die Gefahren des Zusammenbastelns einer österreichischen Flagge aus zwei polnischen in Świnoujście haben uns beschäftigt. Mit dem Meister plaudert sichs immer nett. Zu blöd, daß der nicht mal eine Woche hier Sommerurlaub machen kann mit uns. ;)
Zum Abschluß, eh klar: Hugo. Huuugo!!!
Nicht schlafen!
Mein Kalender enthält für heute den Eintrag „Reinlassen!“. Seit Tagen wird uns eingeschärft, daß wir heute nach dem Frühstück nicht schlafen dürfen.
Die Sache ist nämlich die: Nach dem ausführlichen Frühstück mit Eierspeis, knusprig gebratenem Speck, Würstel, weichem Ei, Melonen, Ananas, Wurst- und Geflügelsalat, Marmeladekipferln, Obstsalat und natürlich Nutellasemmerln ist ein kurzes Vormittagsschläfchen zur nicht-optionalen sozialen Konvention geworden.
Das wär an sich nichts Unanständiges, führt aber dazu, daß wir seit unserer Ankunft hier das rote „Bitte nicht stören“-Schild an der Tür haben und unser Zimmer nicht geputzt werden kann. Das Friesenhof-Team fürchtet sich jetzt offenbar zunehmend vor dem, was sich hinter unserer Tür so an Dreck aufgestaut hat. Am Wochenende hat man sich dann in langen Verhandlungen mit uns geeinigt: Mittwoch ist Putztag. „Ihr wißt ja, am Mittwoch dürft Ihr nicht schlafen“, heißt es seither jeden Tag beschwörend. Unf mein Handy zeigt eben „Reinlassen!“ an.
Unnötig zu erwähnen, daß alles umsonst war. Der gebratenen Speck hat seine Wirkung entfaltet, wir haben das Klopfen an der Tür überhört... Der Rest ist Geschichte. :)
Jedenfalls haben wir das Zimmer im Halbschlaf geräumt, ohne groß zu protestieren. Wir sind ja brave Gäste. ;)
Die Sache ist nämlich die: Nach dem ausführlichen Frühstück mit Eierspeis, knusprig gebratenem Speck, Würstel, weichem Ei, Melonen, Ananas, Wurst- und Geflügelsalat, Marmeladekipferln, Obstsalat und natürlich Nutellasemmerln ist ein kurzes Vormittagsschläfchen zur nicht-optionalen sozialen Konvention geworden.
Das wär an sich nichts Unanständiges, führt aber dazu, daß wir seit unserer Ankunft hier das rote „Bitte nicht stören“-Schild an der Tür haben und unser Zimmer nicht geputzt werden kann. Das Friesenhof-Team fürchtet sich jetzt offenbar zunehmend vor dem, was sich hinter unserer Tür so an Dreck aufgestaut hat. Am Wochenende hat man sich dann in langen Verhandlungen mit uns geeinigt: Mittwoch ist Putztag. „Ihr wißt ja, am Mittwoch dürft Ihr nicht schlafen“, heißt es seither jeden Tag beschwörend. Unf mein Handy zeigt eben „Reinlassen!“ an.
Unnötig zu erwähnen, daß alles umsonst war. Der gebratenen Speck hat seine Wirkung entfaltet, wir haben das Klopfen an der Tür überhört... Der Rest ist Geschichte. :)
Jedenfalls haben wir das Zimmer im Halbschlaf geräumt, ohne groß zu protestieren. Wir sind ja brave Gäste. ;)


