Europawahl 2014: Grüne gewinnen in Österreich als einzige
Bleibt also ein bißchen Zeit, um die lokalen Teilergebnisse zu analysieren. Wie siehts in Österreich aus? Beeindruckend unverändert, wenn man bedenkt, daß
- bei dieser Wahl eine völlig andere Parteienlandschaft bestand als 2009 (NEOS, REKOS und Co waren neu, dafür trat die Kronen Zeitung mit ihrem Spitzenkandidaten Hans-Peter Martin nicht mehr an) und
- Österreich ein Mandat weniger zu vergeben hat als noch 2009.
Sehen wir uns die Mandate an. Die stehen jetzt schon ziemlich fest, obwohl wir nach wie vor kein amtliches Endergebnis haben:
| Fraktion | 2009 | 2014 | ± |
| EPP - Volkspartei | 6 | 5 | -1 |
| S&D - Sozialdemokraten | 5 | 5 | ±0 |
| Greens/EFA - Grüne | 2 | 3 | +1 |
| ALDE - Liberale | 1 | 1 | ±0 |
| Fraktionslos | 5 | 4 | -1 |
(Zum besseren Verständnis der Tabelle: Die Spalte „2009“ bildet den Letztstand auf Basis des Wahlergebnisses 2009 ab, nicht den Zustand im Jahr 2009. Das macht insofern einen Unterschied, als z.B. Angelika Werthmann zunächst als Fraktionslose mit dem Ticket der Kronen Zeitung ins Parlament eingezogen ist, sich dann aber den Liberalen angeschlossen hat.)
Man kann also vorläufig sagen: Die Grünen haben als einzige dazugewonnen und ein Mandat von der Volkspartei kassiert. Das verlorene Mandat geht den Fraktionslosen ab, die damit ohnehin nicht viel anfangen hätten können … und ansonsten hat sich nichts geändert.
Vorläufig ist diese Aussage deshalb, weil - anders als 2009 - die zumindest theoretische Chance besteht, daß die Fraktionslosen aus ihrer Isolation ausbrechen und sich im Parlament neu formieren. Unabhängig von den Inhalten, die da vertreten werden, hätte das zumindest den demokratiepolitischen Vorteil, daß die Stimmen für diese Kandidaten nicht so halb verloren in der Luft hängen würden. Die vier Mandatare könnten dann tatsächlich arbeiten - auch wenn das die Truppe um Harald Vilimsky wahrscheinlich eher unvorbereitet treffen würde. :)
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Eisbären besuchen
In Schönbrunn wurde die neue Eisbärenwelt „Franz Josef Land“ eröffnet … und so wie gefühlte 15.000 andere mußten auch wir heute unbedingt hin, um uns die neue Attraktion anzusehen. :)
So schlimm wars aber dann gar nicht, rein von den Menschenmassen her. Ja, an den Kassen standen die Schlangen zurück bis zum Wüstenhaus, aber drin im Tiergarten hat sich das dann alles brav verteilt - auf die Gastronomie in erster Linie. *LOL*
Sogar die Hauptattraktion, die neuen Eisbären eben, konnte man in Ruhe bewundern, ohne von hundert Besuchern erdrückt zu werden. (Das Foto stammt übrigens tatsächlich von unserem Besuch und ist kein Pressefoto des Tiergartens. So nah kommt man an die Biester ran.)
Nach den Bären, den Robben und den Flußpferden (die wir sehr beneidet haben bei ihrer Plantscherei) gings noch auf einen Fruchteisbecher (mit Erdbeeren und Ananas) in den Kaiserpavillon. Sehr fein und entspannend.
Wir haben übrigens gleich eine Jahreskarte gekauft und spazieren beim nächsten Besuch direkt durch, ohne an den Kassen anzustehen. War eine gute Entscheidung.
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Kreuzerl gemacht
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