Oskar Welzl: Weblog zur Homepage

Nationalratswahl 2013: Hobbywähler

Unglaubliche 50% der Wähler entscheiden sich laut Market-Institut erst in der letzten Woche vor der Wahl, wen sie wählen werden bzw. ob sie überhaupt wählen werden. Das geht aus diesem Artikel auf dasfaschblatt.at hervor. Noch nie war dieser Wert so hoch.

Was das bedeutet, hat der User „Hintergrund“ in einem Posting treffend auf den Punkt gebracht:

So wie es heutzutage Hobbypolitiker wie z.B. Haselsteiner gibt, die schon über verschiedene Listen ihr Glück versucht haben und die vorübergehend ein paar Mille in den Wahlkampf werfen, um ihr Ego zu befriedigen und sich auf Plakaten bewundern zu können, wird auch die Gruppe der Hobbywähler immer größer, die sich 5 Jahre nicht für Politik interessieren und nicht mitbekommen was im Land abgeht, aber eine Woche vor der Wahl sich für den entscheiden, der am meisten Geld in die Wahlschlacht geworfen hat und mit unrealistischen Wahlversprechen am präsentesten ist.

So erhält ein Land jene Politiker, die es „verdient“.

Dem ist kaum noch etwas hinzuzufügen. Eines vielleicht nur: Wenn man sich auch noch vor Augen hält, daß 30% der Wahlberechtigten von keiner einzigen Partei die Ziele und Inhalte kennen (siehe hier), fragt man sich wirklich, ob es nicht sinnvoller wär, der Bundespräsident würde am SO einfach würfeln.