Oskar Welzl: Weblog zur Homepage

Hardware und Software



Tahkalampi, der Feriengruß von Jolla

Jolla Phone: Jedes Android Programm im eigenen FensterNicht ganz vier Autostunden nordöstlich von Helsinki liegt der kleine See Tahkalampi. Ich hab nicht mal Fotos von dort gefunden im Internet. Egal, denn Kenner wissen: Mir gehts nicht ums Gewässer, mir gehts ums Betriebssystem-Update für mein Jolla-Handy.

Tahkalampi (oder Version 1.0.8.19) ist die Überraschungsausgabe vor der Sommerpause; das Update, das es eigentlich ursprünglich nicht mehr geben hätte sollen. Entsprechend wenig wirklich Neues bringt es mit sich. Immerhin: Der komplette Netzwerk-Code für WLAN und mobile Datenverbindungen wurde einer Runderneuerung unterzogen. Android-Programme passen sich nun besser der Sailfish-Oberfläche an, weil jedes von ihnen in einem eigenen Fenster läuft. (Bisher hat man alle Android-Programme verabschiedet, wenn man aus Versehen das eine sichtbare Fenster des Android-Emulators geschlossen hat.) Endlich auch wieder da: Die vom N9 gewohnte Möglichkeit, Lesezeichen des Browsers im Programmstarter abzulegen.

Knapp 150 wahrnehmbare neue Features und Bugfixes sind es diesmal. Eines fehlt schmerzlich: Die erst vor genau einer Woche angekündigte Statusanzeige im Ruhemodus. Zwar ist der Code dafür im Betriebssystem vorhanden, seit es das Jolla-Phone gibt. Zwar tauchen auch immer wieder Anleitungen dafür auf, wie man ihn aktivieren kann. Eine saubere Einbindung in die Systemeinstellungen hat halt gefehlt und war aufgrund der Vorankündigung erwartet worden. War wohl nix. Jetzt heißts entweder die mce-tools installieren oder aufs nächste Update in zwei Monate warten … :)

 

Mein Jolla Phone ist rosa :)

Jolla Other Half in rosaEs mußte ja so kommen: Ich hab jetzt auch eine rosa „Other Half“ für mein Jolla Phone. Diesmal hab ich allerdings einen anderen Shop ausprobiert: Nicht Dirk van Leersums „Funky Other Half“ wie beim letzten Mal, sondern David Llewellyn-Jones’ „The Other Side“. Der Unterschied: Dirk druckt die bunten Rückseiten selbst, David leitet die Bestellung an Shapeways weiter. Shapeways hat die teurere und professionellere Ausrüstung, und das merkt man auch: Die Details sind wesentlich feiner gearbeitet, die typischen Jolla-Rundungen kommen deutlich zur Geltung, die ganze Form ist dünner und läßt daher auch genügend Platz für die seitlichen Knöpfe am Gerät.

Bei all dieser Präzision wirkt es umso überraschender, daß die Other Half von Shapeways nicht ganz so perfekt sitzt wie die von Dirk van Leersum. Meine wackelt nicht und fällt auch nicht ab, aber ich spüre beim Aufsetzen deutlich: Viel Halt hat sie nicht. Tatsächlich warnt David auch selbst auf seiner Website: Some covers have been found to be loose fitting and unfortunately I'm not able to provide replacements in this case. Es scheint also ein bißchen von der Tagesverfassung bei Shapeways abzuhängen, ob das Cover gerade noch paßt oder wirklich zu locker sitzt.

Im direkten Vergleich nehmen sich Dirk und David nicht viel weg: Was Dirks privater 3D-Drucker an Details bei den Formen hergibt, reicht nicht an die Ergebnisse von Davids Shapeways-Aufträgen heran. Dafür liefert er kreative Lösungen wie das drahtlose Laden via Qi-Pad oder „lebendige“ Cover, deren Farbton sich je nach Temperatur verändert. Der wichtigste Aspekt für Jolla-Besitzer ist aber sowieso: Es gibt plötzlich einen Markt, verschiedene Anbieter, die mit unterschiedlichen Konzepten und Techniken an die Sache herangehen. Nice! :)

PS: Und ein passendes Ambience gibts auch, sogar schon ziemlich lang. „Red Autumn“ aus der Sammlung von Sepehr Noori. Schaut schon sehr arg kitschig aus auf meinem Handy. :)

 

Tolino Vision: eBooks jetzt fast gratis

Tolino Vision Schuld ist, wie immer, der Schlosser: Mit diesem Artikel hat er mich (siehe meine Kommentare drunter) mit dem Konzept eines eBook-Readers versöhnt. Ich war ja eigentlich immer dagegen: Der gesamte eBook-Markt lebt von DRM, bringt die Buchhändler um und nimmt dem Konsumenten jedes Recht am erworbenen Buch. Böse, böse, böse also. Aber praktisch dann, wenn die nächste Buchhandlung ein paar Kilometer weit weg und auch bei heftigem Regen nur per Fahrrad erreichbar ist. Sowas hatten wir schon mal im Urlaub, sowas könnte uns wieder passieren … und deswegen hab ich zum Geburtstag einen eBook Reader geschenkt bekommen: den Tolino Vision.

Im Gegensatz zum Markführer Kindle (von Amazon) hat die unter anderem von Thalia unterstützte Tolino-Serie eine Reihe von Vorteilen: Ich kann bei mehr als nur einem Shop einkaufen, eBooks in mehreren Formaten lesen, vor allem aber - und das ist grenzgenial - Bücher direkt und kostenlos von der Bücherei der Stadt Wien herunterladen. Aber sehen wir uns das alles im Detail an:

The Good

Ein gedrucktes Buch ist ein gedrucktes Buch und ein elektronisches Display ist ein elektronisches Display. Aller Werbung zum Trotz schafft auch die modernste E Ink Carta Technologie es nicht, diesen Unterschied vergessen zu machen. Aber: Verglichen mit allem anderen, was es an Handy- und Tablet-Bildschirmen gibt, ist die „elektronische Tinte“ einfach das Beste, was der Markt zu bieten hat. Näher an den Lesekomfort des gedruckten Buches kommt man nicht heran. Ob das Display des Tolino Vision wirklich so viel besser ist als das der Vorgängergeneration, kann ich nicht beurteilen. Testberichte sprechen von marginalen Unterschieden knapp an der Wahrnehmungsgrenze. Anyway: Auf diesem Display läßt es sich gut lesen, ohne die Augen anzustrengen.

Ein großer Komfortfaktor: die verstellbare Hintergrundbeleuchtung. Ich brauche sie in der Regel nicht, aber kann sie auf niedrigster Stufe zuschalten, wenn es langsam dämmrig wird … oder wenn ich mich im Bett auf die rechte Seite drehe und den Tolino vor mich auf die Matratze lege. Dann nämlich fällt mein eigener Schatten auf den Text. Eine leichte Aufhellung tut gut. (Tatsächlich war das bei gedruckten Büchern immer eine mühsame Sache, weil die Nachttischlampe so ungünstig steht. Jetzt: kein Problem mehr.)

Clever auch die fixe Kopplung eines Cloud-Speichers an das Gerät. Dabei geht es nur in zweiter Linie darum, die erworbenen Bücher auch anderswo sicher abgespeichert zu haben. Wirklich praktisch ist, daß z.B. Thalia einen Reader auch für Android-Smartphones anbietet. Der läuft sowohl auf meinem Jolla-Telefon als auch am Diensthandy ohne Probleme. Ich lese also am Abend im Bett auf dem Tolino ein Buch, das auch in der Cloud gespeichert ist. Am nächsten Tag, am Weg zum Büro, zieh ich mein Handy aus der Tasche, zapfe die Cloud an und lese dort weiter, wo ich aufgehört habe. Für die paar Seiten halte ich das Handy-Display schon aus beim Lesen. Sehr praktisch.

Gerade eben erst entdeckt habe ich das wahrscheinlich heißeste Feature überhaupt: Im Gegensatz zum Kindle von Amazon ist der Tolino kompatibel mit allen öffentlichen Büchereien, die auf das im deutschsprachigen Raum verbreitete Onleihe-System setzen. Dazu gehört die Bücherei der Stadt Wien. In der Praxis bedeutet das: Direkt mit dem Tolino-Browser die Homepage der Bibliothek ansurfen, einloggen, gewünschtes Buch herunterladen … und schon steht es für 14 Tage zur Verfügung. (Darauf bezieht sich übrigens das fast gratis im Titel. *gg*) Danach wird der Zugriff vom DRM-System gesperrt, eine „Rückgabe“ in irgendeiner Form ist also nicht nur nicht möglich, sondern auch nicht notwendig.

Natürlich gehört bei den positiven Dingen auch erwähnt, womit die Tolino-Allianz Werbung macht: daß das Ding nämlich im Rahmen der Maktgegebenheiten relativ „offen“ ist. Der Tolino unterstützt den freien EPUB-Standard, ermöglicht den Kauf aus mehreren Online-Shops (z.B. Weltbild, Donauland, Thalia), kann aber auch direkt per USB vom Computer aus mit EPUB-, Text- und PDF-Dokumenten aus allen möglichen Quellen bestückt werden. Ich habe zum Beispiel ein mir als ASCII-Text vorliegendes Buch in ein hübsches EPUB-eBook mit Titelgrafik, Kapiteleinteilung und Inhaltsverzeichnis konvertiert und überspielt. Jetzt endlich lese ich es. Wer liest denn sowas schon am PC? :)

The Bad

Bleiben wir gleich beim Thema: der beworbenen Offenheit. Die gibt es in Wahrheit natürlich nicht. Der Tolino ist im Vergleich zum Mitbewerb relativ offen. Das ändert nichts daran, daß er auf einem geschlossenen Betriebssystem (auf Basis von Android) beruht und daß ohne DRM im praktischen Einsatz so gut wie gar nichts läuft. Dazu muß man aber auch klar sagen: So sieht der Markt nun mal aus. Entweder man akzeptiert das … oder man verzichtet auf kommerzielle eBooks aus den großen Verlagen.

Negativ stößt nur auf, wie aggressiv der Tolino von den Vertriebspartnern als „das offene System“ beworben wird. Das ist er nun mal nicht. Und es ist nicht unanständig, das auch zu sagen.

Ebenfalls nicht 100%ig gelungen ist der Browser. Es ist verständlich, daß die Entwickler hier keinen Fokus gesetzt haben. Der Browser ist kaum mehr als eine Zugabe, versteckt in den Systemeinstellungen. Allerdings ist er auch die einzige Möglichkeit, Bücher von anderen Quellen als den Tolino-Partnern direkt aufs Gerät zu laden. (Wie z.B. beim Ausleihen eines Buches von der städtischen Bücherei.) Daß man hier keine Möglichkeit hat, die wichtigsten Seiten als Lesezeichen zu speichern, ist unverständlich.

Der Vollständigkeit halber sei hier auch noch erwähnt: Was jeden eBook-Reader so angenehm zu lesen macht, das Display aus elektronischer Tinte nämlich, ist auch sein Hauptnachteil: Der Bildschirm ist schwarz/weiß, kann nur 16 Graustufen darstellen und baut sich verhältnismäßig langsam auf. Das ist beim Umblättern gerade noch erträglich. Das Zoomen in Umfangreichen PDF- oder Webseiten wird aber schon zum Geduldsspiel.

The Ugly

Ganz Schlechtes am Tolino Vision läßt sich nicht finden. Ja, es ist ein Android-Gerät. Ja, es ist in ein DRM-verseuchtes Ökosystem eingebettet. Wer sich damit aber abgefunden hat (und diese Gewissensentscheidung steht unabhängig vom Tolino an, die hängt am Gerätetyp, nicht an der Marke), wird mit keinen ernsthaften Schwachstellen konfrontiert.

Ich mag meinen Tolino. Und bezüglich der Mumie hatte ich Recht. (Was den Herrn Minirat zu der trockenen Bemerkung veranlaßte: Das beruhigt mich aber, daß Du Kinderbüchern intellektuell noch gewachsen bist.)

 

A1: Bye bye VoIP

Heute wars in der Post: A1 stellt mit Ende Juli das VoIP-Service „A1 over IP“ ein, eines der sinnvollsten, modernsten und intelligentesten Zusatzpakete, die man einem A1-Privatkunden je anbieten konnte.

Ich selbst nutze das Ding seit Mai 2009 und war immer begeistert davon. (Einzelne technische Probleme, die ich 2009 geschildert habe, sind längst Vergangenheit, alles flutscht.) Was hats gemacht? „A1 over IP“ hat die Sprachtelefonie von der physischen SIM-Karte entkoppelt. Ich konnte über jedes mit dem Internet verbundene Endgerät (Handy, Tablet, PC, Laptop) Anrufe auf meine Handy-Nummer entgegennehmen - und genauso zum ganz normalen Sprachtarif aktiv wegtelefonieren, wobei dem Angerufenen die vertraute Handy-Nummer angezeigt wurde. Das hatte nicht nur den Vorteil, daß ich von meinem Diensthandy aus Privatanrufe durchführen konnte, ohne die Dienstnummer preiszugeben. Ich konnte auch im Ausland ohne Roaming-Kosten im WLAN des Hotels telefonieren. Ich konnte für einen Tag ein anderes Telefon verwenden, ohne die SIM-Karte wechseln zu müssen (was besonders hilfreich ist, wenn die Telefone unterschiedliche SIM-Formate erwarten). Ich war unabhängig davon, wo mein Handy gerade herumlag, weil sowieso immer auch drei andere Geräte „auf Empfang“ waren. Kurz: „A1 over IP“ war feinste, hochmoderne Technik, mit der wir von A1 dem Markt weit voraus waren.

Der Grund der Einstellung läßt sich unschwer erahnen. Im Info-Mail steht unter anderem: Produkte, die […] nur mehr wenig genutzt werden, bieten wir nicht mehr an. Die Kunden werdens uns wohl nicht aus der Hand gerissen haben. Und auch dafür gibts einen Grund, den ich schon 2009 im oben verlinkten „Entdeckungsartikel“ erwähnt habe:

Es braucht einen in Wien lebenden Italiener in einem mit finnischem Geld bezahlten amerikanischen Forum, um mir die Produkte meiner eigenen Firma nahezubringen …

Es hat einfach nie jemand davon geredet. „A1 over IP“ war nirgendwo zu entdecken, nicht auf der Homepage, nicht in der Werbung, nicht in Prospekten. Klar auch … wer verwendet denn heutzutage auch schon Endgeräte wie Tablets, auf denen sich sowas perfekt nutzen läßt? Wer hat denn schon Interesse daran, eine zweite Nummer auf einem Handy mitzuverwenden? (Habe ich schon erwähnt, daß „A1 over IP“ auf etablierten Industriestandards aufsetzte und sich auf den meisten Betriebssystemen sogar ohne Zusatzsoftware nutzen ließ, weil die entsprechenden Funktionen im Auslieferungszustand alle schon vorhanden waren?)

Tja, vorbei ist vorbei. Einen Ersatz von einem anderen Anbieter kann es nicht geben, weil der wesentliche Punkt von „A1 over IP“ ja die perfekte Verknüpfung mit meiner A1-Handynummer war. Es mag nette VoIP-Anbieter geben - aber keiner kriegt diese Verknüpfung hin.

Fazit: Ich bin ab jetzt, vor allem tagsüber, schwerer zu erreichen.

 

Jolla: Banana! aus den Niederlanden

Jolla Other Half Banana Wie geil! Zum ersten Mal hab ich mir Zubehör zu meinem Jolla Phone von einem Dritthersteller gekauft. Wobei, Dritthersteller: Er heißt Dirk, wohnt in den Niederlanden und hat einen 3D-Drucker. Zum ersten Mal hat er im Oktober 2013 Aufmerksamkeit erregt, wie er mit der Planung einer Hardware-Tastatur fürs Jolla Phone begonnen hat. (Das Ding hat er dann tatsächlich gebaut und in einer Kleinserie verkauft.)

Heute betreibt er einen schnieken kleinen Webshop und gibt den bunten „Other Halves“ aus seiner Manufaktur so klingende Namen wie „Pretty in Pink“, „Freshly Cut Grass“ oder eben „Banana!“. (Außerdem hat er einen leicht schrägen Humor, der mir sehr gut gefällt. *gg*) Zu haben sind die selbstgedruckten Plastikschalen entweder einfach nur so (also Farbe aus Plastik) oder mit einer zu Qi-Pads kompatiblen Elektronik zum drahtlosen Laden des Akkus.

Ich hab mich für die einfache Variante entschieden. Das war mir Abenteuer genug, schließlich hatte ich noch nie im Leben ein Ding aus einem 3D-Drucker in meinen Händen. Fazit:

Das Gelb ist genauso knallig, wie Dirk es auf seiner Website anpreist. Ein absolutes Muß zum schwarzen Jolla Phone! :) Der Kunststoff aus dem 3D-Drucker kann sich nicht mit dem industriell gefertigten vergleichen: Die „Banana!“ wirkt stellenweise grob, es fehlen die feinen Effekte (zB die Rundung an der Seite), auch die Knöpfe am Rand des Geräts sind wegen des etwas dickeren Materials schwerer zu erreichen. Negativ ist das alles aber gar nicht, im Gegenteil: Die neue Rückseite liegt gerade wegen ihrer nicht ganz so perfekten Struktur weicher in der Hand, fast ein bißchen wie Holz. Daß das Cover materialbedingt leicht transparent ist und die hellen Teile der Elektronik erahnen läßt (inklusive des Jolla-Schriftzugs am Akku), ist ebenfalls eher charmant als störend.

In jedem Fall, 3D-Drucker hin oder her, sitzt die Other Half aus den Niederlanden genauso perfekt am Handy wie die Originale von Jolla. Das ist dann doch wichtig …

Einzige Warnung direkt von „Funky Other Half“: Nicht in der Sonne liegen lassen, das verwendete PLA verliert bei Hitze seine Form. Laut Wikipedia wirds ab ca. 50° gefährlich.

Danke, Dirk, für das coole neue Spielzeug! Was gönn ich mir als nächstes? „Pretty in Pink“? „Glow in the Dark“? „Chameleon“? :)

 

Jolla: Saapunki

Der Saapunki SeeKaum macht man es sich nach einem Wochenendausflug nach Bad Ischl in Wien auf der Couch gemütlich, verschlägt einen das Schicksal ins nördliche Finnland: Saapunki heißt ein See, der nur eine Autostunde südlich des Polarkreises liegt, und Saapunki ist auch der Name des aktuellen Software-Upgrades für mein Jolla Phone. (Wobei: In ein paar Jahren werden sich die Historiker darüber streiten, ob man Saapunki so einfach Saapunki nennen darf. Immerhin enthält es auch alle Features des ursprünglich für Mai geplanten, aber nicht veröffentlichten Raatejärvi. Alles nicht so leicht mit den Seen. *gg*)

Die Release Notes listen rund 200 behobene Fehler und neue Leistungsmerkmale. Wie üblich läßt mich Schnickschnack bei der Facebook-Integration und der Google-Synchronisation eher kalt. Ich freue mich über Neuerungen beim Browser (optimierte Tab-Verwaltung, Dateiupload), die Einführung von Ordnern im Applikationsstarter (es ist immer wieder überraschend, daß ich zu viele Programme am Jolla Phone hab), eine ganze Menge von Verbesserungen im Mail-Programm und systemweite Veränderungen an der Oberfläche, die die Bedienung weiter erleichtern.

Das für Juli fällige Monats-Update wurde ja bereits abgesagt - auch die Burschen und Mädels von Jolla wollen mal Ferien machen. Im August solls dann weitergehen. :)

Gerüchteweise soll es doch noch ein Update geben, bevor die Burschen und Mädels von Jolla in die verdienten Sommerferien gehen und ein Update ausfallen lassen. Mal sehen, was da noch auf mich wartet. :)

 

Jolla: Hotfix für MMS im Netz von A1

So kanns gehen im Leben. Gestern erst denkt der Herr Blue über die Behebung von Fehlern in der aktuellen Sailfish-Version „Paarlampi“ nach … und heute schon steht der Hotfix von 1.0.5.16 auf 1.0.5.19 zum Download bereit. Dieses nur 2 MB große Update behebt (zumindest meinen ersten Erfahrungen nach) tatsächlich alle mit MMS zusammenhängenden Probleme, die es im Netz von A1 gegeben hat.

Die von Herrn Blue erträumten vollen 80 Fehlerbehebungen sinds nicht geworden, „nur“ 10 Veränderungen in den für MMS verantwortlichen Programmteilen sorgen jetzt für problemlosen Bildaustausch auch im besten Netz Österreichs. Aber das überrascht nicht, Herr Blue liegt ja öfter mal daneben. Was zählt, ist sowieso das Ergebnis. :)

Ein kleines bißchen stolz bin ich natürlich auch darauf, daß ich persönlich mein Scherflein beitragen konnte. Gleich nachdem ich erste Probleme mit MMS-Nachrichten festgestellt hatte, hat Jolla detaillierte Logfiles von mir bekommen. Ein paar Stunden später schon war die Antwort da:

Thanks, Oskar

This was very useful. It's indeed a bug in our MMS PDU decoder. Will be fixed in the next update.

Ich bin schon ein genialer Kerl. Ich rette da so nebenbei das ganze MMS-Gschäft für A1 … Sauber! :)

 

Ich bin wieder 15!

Antic: The Atari ResourceIch glaubs ja nicht! Ich lese „Antic, The Atari Resource“! Diese Zeitschrift war in den Jahren ab 1982 meine Hauptinformationsquelle in Sachen Computer; meine Nabelschnur nach Silicon Valley; und rückblickend gesehen wohl auch der erste Ansporn für mich, die in der Schule erworbenen Englischkenntnisse auch im Alltag nutzbringend einzusetzen.

Ich hatte das Magazin von der ersten Ausgabe an und hab während eines USA-Aufenthalts auch die Redaktion besucht, die mich mit diversen Werbegeschenken ausgestattet hat. Zunächst erschien Antic nur zweimonatlich, ab April 1983 bis kurz vor der Einstellung dann aber im Monatsrhythmus. Das erste Cover war zweifärbig (links), später kam das Magazin mit Hochglanzfotos auf der Umschlagseite daher.

Heute bin ich wieder auf Antic gestoßen: Auf Atarimagazines.com sind alle 88 Ausgaben elektronisch archiviert. Man kann die einzelnen Texte nach Ausgaben. Kolumnen oder Autoren durchsuchen. Die Artikel sind nicht einfach nur eingescannt, sondern liegen tatsächlich als Text vor. Viele der redaktionellen Fotos sind ebenfalls mit dabei (wenn auch in bescheidener Qualität).

Der Nachteil dieser Archivierungsmethode ist, daß der zeitgeistige Charme der ganzen Werbung dazwischen fehlt. Als kleines Trostpflaster gibt es zumindest eine Auswahl ganzseitiger Anzeigen von damals. Das Tüpfelchen auf dem i bildet die Rubrik Where Are They Now, in der die Biographien der Autoren nach ihrer Antic-Zeit erzählt werden.

Das wirklich Verrückte dabei ist, daß ich mich an ziemlich viel davon heute noch erinnern kann. An die Cover, an die Artikel (teilweise noch an genaue Formulierungen), an einzelne Inserate, die ja über Monate hinweg unverändert abgedruckt wurden. Antic war nicht einfach eine Zeitschrift, die man am Bahnhofskiosk kauft und nach 75 Minuten Bahnfahrt im Zug liegen läßt. Antic war in der Zeit vor dem Internet so etwas wie eine wachsende Enzyklopädie. Es war neben einem deutschsprachigen Atari-BASIC-Buch und dem Standardwerk „De Re Atari“ eigentlich die einzige Informationsquelle, und im Gegensatz zu den anderen beiden die einzig laufend aktuelle. Ich hab die Hefte aufgehoben und noch nach Monaten und Jahren den einen Artikel gesucht und wieder gelesen, in dem eine bestimmte Programmiertechnik beschrieben war. Und dann nochmal. Und noch einmal. Jedes Mal, wenn ich aus irgendeinem Grund diesen Kopfstand gebraucht hab auf dem 8bit-System mit 48kByte RAM und 1,77 MHz. Und ganz nebenbei: „Artikel lesen“ war auch schwerer, als sich das ein Jungnerd heutzutage so vorstellt. Man konnte ja nicht einfach im Internet nachschlagen, wenn man eine Formulierung nicht verstanden hat. Grad die marketinglastigen Ami-Sprüche in Produktbesprechungen haben mich dann gelegentlich mal zur Englischlehrerin laufen lassen. ;)

Tja. Und jetzt ist Antic plötzlich wieder da und ich bin wieder 15. Ich sitz fassungslos vor dem Computer und tauche ein in eine ferne Welt. Meine Lippen formen die Sätze, die ich vor 30 Jahren schon gelesen habe. Ich weiß, nein: fühle plötzlich wieder, wie es ist, Daten von einer Tonbandcassette laden zu müssen oder nach dem Abtippen ewig langer BASIC-Listings den bescheuerten Tippfehler nicht zu finden. Und ich hab zum ersten Mal seit langer Zeit wieder eine ungefähre Ahnung davon, wie es ist, nicht alles Wissen dieser Welt jederzeit zugänglich zu haben, nicht jederzeit aktiv nachfragen zu können, sondern Monat für Monat darauf warten zu müssen, welche Häppchen die Redaktion diesmal auswählt und abdruckt. Es war schon alles sehr viel anders damals …

 

Jolla: Paarlampi ist da!

Zack, zack, zack! Nur 25 Tage (!) nach dem letzten Update ist heute schon wieder eine neue Version von Jollas Betriebssystem Sailfish OS erschienen. „Paarlampi“ heißt sie, benannt nach einem See etwa vier Autostunden nördlich von Helsinki, und trägt die Nummer 1.0.5.16.

Paarlampi enthält gut 50 für den Benutzer erkennbare Verbesserungen bzw. neue Leistungsmerkmale. Darüber hinaus wurden über 80 Fehler behoben, darunter die in Medien derzeit so prominent diskutierte OpenSSL-„Heartbleed“-Sicherheitslücke. Besonders wichtig sind die erweiterte Exchange-Unterstützung, eine Reihe von Verbesserungen bei Android-Applikationen sowie - Trommelwirbel! - erstmals MMS am Jolla-Telefon. Die altertümliche und verquere MMS-Architektur ist eine nicht zu unterschätzende Herausforderung für neue Handy-Betriebssysteme. Wir erinnern uns: Apple hat nach Einführung des iPhone noch volle zwei Jahre gebraucht, um MMS auf seiner Plattform zu implementieren. Auch Nokia konnte dem Sailfish-Vorgänger Maemo erst nach zwei Jahren MMS beibringen. Bei Jolla gings nun etwas schneller, rund vier Monate nach der Auslieferung der ersten Geräte im Dezember wurde die von vielen Kunden sehnsüchtig erwartete Funktion eingebaut. Mit einem Haken:

Die Finnen haben darauf verzichtet, die mit Paarlampi ausgelieferten Einstellungen mit anderen als ihren heimischen Providern zu testen. Daher findet sich im Changelog zum Update beim Punkt MMS auch eine Fußnote: Jolla bittet um Rückmeldungen von Kunden, bei denen die voreingestellte MMS-Konfiguration nicht auf Anhieb funktioniert. Das ist der Preis für die vergleichsweise rasche Umsetzung.

Spannende Frage daher: Wie sieht es bei mir aus? Kann ich in Österreich im Netz von A1 MMS senden und empfangen?

Fast. ;)

Der Empfang funktioniert problemlos mit den Standardeinstellungen. Beim Versand allerdings haperts: Der A1-Server behauptet, daß die Nachricht in einem ungültigen Format vorliegt. Das Jolla-Team hat eine eigene Mail-Adresse eingerichtet, an die man in solchen Fällen die Logfiles schicken kann. Schon unterwegs! :)

 

A1: Einfach Jolla!

A1 Logo Daß ausgerechnet mein Brötchengeber A1 mein Lieblingshandy von Jolla nicht im Programm hat, kann ich jetzt gar nicht als besonders tragisches Schicksal werten: Nach wie vor ist der finnische Anbieter DNA der einzige Carrier weltweit, der Jolla-Hardware verkauft. A1 nimmt also nicht unbedingt eine Außenseiterrolle ein. :)

Normalerweise interessierts mich auch herzlich wenig, ob eine bestimmte Hardware vom Mobilfunkprovider verkauft wird oder nicht. Es ist mir noch nie passiert, daß ein freies Telefon ohne Branding nicht sauber funktioniert hätte im besten Netz Österreichs.

Im Fall von Jolla kommt allerdings ein zusätzlicher Aspekt hinzu: A1 bietet mittlerweile eine Reihe von schlauen Programmen, die das Leben für Kunden deutlich leichter machen. Selbstverständlich gibts diese Software für iOS, Android, teilweise sogar für Blackberry und Windows Phone … aber nicht für ein Nischen-Betriebssystem wie Sailfish OS. Diesen Business Case können sie nichtmal bei uns schönrechnen. Als alter Maemo- und MeeGo-Nutzer könnte man das nun schulterzuckend zur Kenntnis nehmen. So etwas ist oft der Preis, den man für ein reines Gewissen zu zahlen bereit sein muß. Am Jolla Phone gibts aber ein Hintertürchen: Der Android-Kompatibilitätslayer Alien Dalvik sollte es theoretisch ermöglichen, die für Android entworfenen Programme von A1 auch auf dem exotischen Jolla-Phone zu nutzen. Theoretisch, wie gesagt. Ich hab mir angesehen, wie’s in der Praxis funktioniert.

Installation

Für alle Programme gilt: A1 hat sie auf Google Play veröffentlich. Das ist gschickterweise der einzige Store, auf den das Jolla Phone nicht zugreifen kann. Wer also versucht, direkt auf der A1-Homepage den Link zum jeweiligen Android-Programm anzuklicken, der scheitert. Trotzdem konnte ich die Programme installieren. Drei Möglichkeiten dazu gibt es, zwei habe ich selbst ausprobiert:

Zunächst einmal geistern im Netz verschiedene Anleitungen herum, wie man Google Play auch am Jolla Phone zum Laufen bringt. (Eine deutschsprachige Version gibts hier.) Ich persönlich habe das nie versucht und rate davon ab. Erstens ist diese Installation aus lizenzrechtlichen Gründen illegal, zweitens scheint sie ziemlich fehleranfällig zu sein und drittens erfordert sie die Einrichtung eines Google-Accounts. Zugegeben: Wenn man es tatsächlich schafft, ist das im Ergebnis wohl der einfachste Weg.

Eine zweite Variante ist es, die Programme in anderen Android-Stores zu suchen. Ich habe zum Beispiel „Mein A1“ und „A1 TV“ auf Aptoide gefunden. „Mein A1“ gibts auch im Yandex Store, der ja am Jolla vorinstalliert ist. Vorteil: Keine Trickserei am Handy, diverse zusätzliche Quellen für Android-Programme sollte man sich ohnehin einrichten. Nachteil: Gerade die Zusammenstellung der einzelnen Quellen auf Aptoide ist ein bißchen öde. Auch weiß man bei den über solche Services verbreiteten Dateien nicht, ob sie im Vergleich zum Original verändert wurden.

Ziemlich simpel ist die Variante über den Evozi APK Downloader: Einfach die Evozi-Seite direkt am Jolla Phone aufrufen, die URL des gewünschten Programms aus Google Play ins Eingabefeld kopieren und auf „Generate Download Link“ klicken. Einige Augenblicke später erscheint ein Download-Button, mit dem man sich das APK-File aufs Handy laden kann. Es befindet sich anschließend mit allen anderen Downloads in der Systemsteuerung unter „System→Übertragungen“ und läßt sich von dort mit einem Klick installieren.

Damit ist die einzige Hürde geschafft. (Die Tatsache, daß der Download überhaupt eine Hürde darstellt, zeigt die Absurdität des Konzepts von zentralen Software-Stores: In der guten alten Zeit hätte man die Installationsdateien direkt von der A1-Homepage herunterladen können.) Welche Programme habe ich mir also nun tatsächlich im Lauf der Zeit installiert? Und: Funktionieren sie? Bekanntermaßen emuliert Alien Dalvik am Jolla-Handy ja nur den quelloffenen Teil von Android. Programme, die proprietäre Google-Komponenten nutzen, laufen nicht.

Mein A1

„Mein A1“ ist das Programm, das auf keinem Telefon mit A1-SIM-Karte fehlen sollte. Es informiert über den aktuellen Kostenstand, setzt grundlegende Mobilbox-Einstellungen, zeigt Vertragsdaten und ermöglicht mir, Zusatzpakete zu meinem Vertrag direkt am Handy zu erwerben.

Runtergeladen hab ichs via Aptoide. Nach dem ersten Start stellte es sich ein bißchen affig an, weil ich im WLAN und nicht übers A1-Netz im Internet war. „Mein A1“ wußte also nicht, wer ich war. Das ist aber rasch gelöst: Entweder eben wirklich übers Handy-Netz einwählen oder einen A1.net-Account mit der eigenen Telefonnummer verknüpfen. Letzteres hab ich gemacht, seither läufts wunderbar.

A1 TV

Wer auch Kabelfernsehen von uns bezieht, kommt um „A1 TV“ nicht herum. Das Programm ist nach der Umstellung der Benutzeroberfläche am TV-Schirm die einzige Möglichkeit, halbwegs vernünftig im aktuellen Fernsehprogramm zu blättern und Filme in der online-Videothek zu suchen. Außerdem läuft das (kostenpflichtige) mobile Fernseh-Angebot A1 TV Mobil innerhalb dieser Software.

Auch „A1 TV“ habe ich über Aptoide installiert, auch dieses Programm läuft einwandfrei. Überraschenderweise kommt die Applikation sogar mit A1 TV Mobil zurecht. Ich hätte mir am ehesten bei diesem Streaming Service Probleme erwartet: hohe Rechenlast, Multimedia, vielleicht sogar irgendeine Form von Digitaler Rechteminderung (DRM), wer weiß … das alles sind Dinge, die emulierten Betriebssystemen keine Freude bereiten. Wie auch immer, nichts davon macht Probleme, die 40 Sender von A1 TV Mobil laufen auch am Jolla Phone. Einziges Hoppala: Die Software hat mir zunächst trotz einwandfreien UMTS-Empfangs regelmäßig versichert, daß das Netzwerk zu langsam für Streaming ist. Erst nach einem Neustart des Telefons klappte alles. Mein Verdacht: Ich hatte mein Handy zuvor auf 2G gezwungen und die ersten Android-Programme gestartet, bevor ich wieder auf 3G umgeschaltet habe. Wahrscheinlich bleibt die Android-Emulation da irgendwo hängen und bekommt den Wechsel nicht mit. (Es könnte ausreichen, einfach nur Alien Dalvik neu zu starten von der Kommandozeile aus. Das versuch ich aber erst, wenn der Fehler zufällig wieder auftritt. *gg*)

Cloud

Die Backup-Lösung Vodafone Cloud ist kostenlos in allen aktuellen Tarifen inkludiert. Zwar ist das Ding vom Ansatz her weit weg von dem, was ich mir unter einem vernünftigen Cloud-Speicher vorstelle (keine dokumentierte Standardschnittstelle, Zugriff nur über irgendwelche Software oder ein Web-Interface), aber gratis Backupspeicher ist nun mal gratis Backupspeicher. Einem geschenkten Gaul … und so weiter.

Die Sicherung erfolgt über eine Software namens „Cloud“, die ich auf Aptoid zunächst nicht gefunden habe. Download diesmal also über Evozi, funktionierte problemlos. Spannend aus Jolla-Sicht: Findet die Android-Software meine Daten, die ja technisch gesehen außerhalb der emulierten Android-Umgebung liegen? Sie findet und sichert anstandslos. Bilder, Videos und Musik wandern auf den Server, zumindest über die Weboberfläche kann ich danach auch vom PC aus darauf zugreifen.

Visual Voicemail

Der (bisher) einzige Fehlschlag zum Schluß: Visual Voicemail. Zwar läßt sich das Programm zunächst problemlos installieren (über Evozi) und starten, die Aktivierung des Dienstes scheitert aber. Es sieht so aus, als würde die dazu notwendige SMS nicht an die Android-Emulation weitergereicht. Hier scheitert die Verwendung der Android-Software also an einer der wenigen Stellen, an denen die Android-Emulation vom Sailfish-Betriebssystem getrennt läuft.

Sonstige Programme

Wer den Link auf die A1-Softwareübersicht angeklickt hat weiß: Ich habe hier längst nicht alle Programme durchprobiert. Dieser Artikel sollte kein umfassender Test werden; ich schildere nur, wie es mir mit den Applikationen ergangen ist, die mich selbst interessiert haben. Dinge wie „A1 Sport“ brauche ich ebensowenig wie „Fahrschein“ (Cowboy Joe hat eine Jahreskarte) oder „A1 Handy Parken“ (Cowboy Joe hat kein Auto). Falls jemand Erfahrungen damit macht, würde mich ein Eintrag in den Kommentaren aber freuen.

Fazit

Jollas Strategie geht auf: Zwar ist auf eine begeisterte Entwicklergemeinde Verlaß, wenn es darum geht, Programme für offen zugängliche Datenquellen zu schreiben. (Siehe das für Jolla verfügbare Programm für Abfahrtszeiten der Wiener Linien.) Funktionen, wie A1 sie zur Verfügung stellt, könnte ein Hobby-Programmierer ohne gut dokumentierte Schnittstelle aber nie in ein natives Sailfish-Programm gießen. Genau für diese Fälle ist die Android-Emulation ein wirklich geniales Feature des Jolla Phone. Daß es Grenzfälle gibt, in denen dann auch die Android-Emulation versagt, kann ich akzeptieren. Hauptsache die wirklich wichtigen Dinge wie „Mein A1“ und „A1 TV“ laufen.