Oskar Welzl: Weblog zur Homepage

Hardware und Software



Update für Bücher

Normalerweise berichte ich hier über Software-Updates für Handys, gelegentlich auch über neue Versionen von Desktop-Software.

Die Zeiten ändern sich, es gibt jetzt auch Betriebssystem-Updates für meine Bücher. :) Die gestern auf unseren Tolino Visions gelandete Version 1.6 bietet zum ersten Mal mehr als nur kleine Fehlerbehebungen: Textdarstellung im Querformat, verbesserte Kapitelnavigation und die schnellere Veränderung der Textgröße durch „Pinch to Zoom“ sind die Highlights beim eReader selbst. Für mich persönlich viel wichtiger sind Verbesserungen im Browser: Der unterstützt jetzt endlich Favoriten und reagiert auch besser beim Scrollen und Vergrößern/Verkleinern. Das bedeutet mehr Komfort sowohl beim Lesen von Onlinetexten als auch beim Anzapfen von EPUB-Quellen außerhalb des Thalia-Shops.

Ich bin sehr zufrieden. Und ich finds toll, daß endlich auch Bücher Betriebssystem-Updates erhalten. Es sollte für alles regelmäßige Updates geben. ;)

 

Jolla @ MWC 2015

Jolla Tablet mit Split ScreenDer Mobile World Congress 2015 in Barcelona hatte gerade erst begonnen, da kamen schon die ersten interessanten Neuigkeiten zu Jolla und seinem Betriebssystem Sailfisch OS über die Leitungen:
  • Jolla wird mit der finnischen Sicherheitsfirma SSH eine auf Sicherheit und Verschlüsselung getrimmte Spezialversion seines Betriebssystems auf den Markt bringen. Sie soll sich an Behörden und große Unternehmen richten und 2016 unter dem Namen „Sailfish Secure“ erscheinen. (Pressemitteilung)
  • Etwas verzweifelt wirkt die Ankündigung, Sailfish ab sofort auch an interessierte Partner lizensieren zu wollen. Immerhin war das von Anfang an der Plan und hat bis heute mangels „interessierter Partner“ nicht geklappt. Zumindest läßt sich Intel nun in der Sailfish-Presseaussendung als Hardware-Partner nennen. (Im Jolla-Tablet steckt eine Intel-CPU). Darüber hinaus berichtet Heise, daß laut Angaben bei der Pressekonferenz am Vormittag das „russische Google“ Yandex, der chinesische Internet-Riese Alibaba und (Trommelwirbel!) der österreichische Anbieter 3 bereits fix mit an Bord wären. Eine offizielle Bestätigung aus anderer Quelle habe ich für diese Meldung aber noch nicht gefunden.
  • Die ersten ausführlichen Videos zum Jolla Tablet (und damit zu Sailfish 2.0) tauchen online auf. Besonders gelungen finde ich diese 8minütige Demonstration von Meister Stefano Mosconi himself. Wers kürzer mag (und englisch statt italienisch), der klickt auf diesen Link. Die beiden Videos konzentrieren sich auf unterschiedliche Aspekte des neuen Betriebssystems. Klar wird aber: An einigen Stellen wurde nicht nur geschraubt und nachgebessert, sondern von Grund auf neu gebaut. Da müssen sich bestehende Jolla-Kunden ordentlich umgewöhnen, was im Netz bereits für Unmut sorgt.
  • Sailfish 2.0 wird auch auf dem Jolla Phone vorgestellt, Videos dazu gibts hier und hier.
  • Update 11, Yliaavanlampi, wird offenbar seit heute offiziell an alle Kunden ausgeliefert.
 

Jolla: Vorspiel mit Yliaavanlampi

Jolla hat in den letzten Wochen einiges an Vertrauen bei seinen Kunden verspielt: Die fürs Tablet angekündigte und mit Spenden finanzierte Unterstützung für SDXC-Karten kommt nun doch nicht; das Treffen der Jolla-Spitze mit dem russischen Minister für Telekommunikation hat nicht überall nur Begeisterung hervorgerufen; schließlich sind zuletzt Hinweise auf eine Verschlechterung im User Interface ab Sailfish 2.0 entdeckt worden, die ebenfalls für böses Blut gesorgt haben. Zeit für eine Charmeoffensive also. :)

Die Finnen geben ihren Hardcore-Usern ab sofort das, was sie immer schon wollten: Zugriff auf Betriebssystem-Updates, bevor diese noch offiziell fertig sind. Das „Early Access“-Programm kann man in seinem Jolla-Account freischalten. Es bringt einem Updates, von denen Jolla selbst hofft, daß sie so gut wie stabil sind, die aber die letzten Testhürden noch nicht genommen haben. Und nun ratet mal, wer sich dafür angemeldet hat … Daher also:

Yliaavanlampi ist ein See im Polargebiet, der 10 Autostunden nördlich von Helsinki liegt. (Wobei das mit den Autostunden nur die halbe Wahrheit ist: Es führt nämlich keine Straße dorthin.) Yliaavanlampi heißt auch das neueste Update 1.1.2 für mein Jolla-Telefon, das heute erstmals in Form des oben erwähnten „Early Access“-Programms freigegeben wurde. Spürbar wird, daß sich der Fokus hinter den Kulissen vom 1.x-Zweig weg und hin zur Vorbereitung der nächsten großen Release „Sailfish 2.0“ verschoben hat: Das neue Update bietet unter den knapp 100 einzeln aufgelisteten Verbesserungen hauptsächlich kleine Fehlerkorrekturen. Die einzige wirklich große Änderung ist der von Grund auf neu gestaltete Browser, der viele (teils sehr alte) Kundenwünsche erfüllt. Ebenfalls neu: Eine Aufwertung des bisher eher stiefmütterlich behandelten Event-Screens. Zwar legt bisher nur ein Wetter-Programm seine Informationen dort ab, ich werde aber das Gefühl nicht los, daß das nur der Beginn einer Weiterentwicklung hin zu einer offeneren API ist.

Wichtig für Benutzer, die die Multitasking-Fähigkeiten des Telefons voll ausschöpfen: Der Umgang mit kritischen Situationen aufgrund zu vollen Arbeitsspeichers wurde nochmals verbessert.

Einige weitere Änderungen machen die Arbeit mit Android-Programmen in der Alien-Dalvik-Emulation zu einer runderen Sache. Auch die Themenverwaltung („Ambiences“) hat einen Feinschliff erfahren und macht jetzt mehr individuelle Benutzereingriffe möglich.

Angeblich wurde auch das letzte Stück Code eingebaut, das zum Funktionieren der Hardware-Tastatur notwendig ist. Verifizieren kann ich das natürlich erst, wenn das bestellte Teil ankommt.

Jolla gibt sich mindestens eine Woche Zeit, um Rückmeldungen von den mutigen Testern einzusammeln. Frühestens dann kommt Yliaavanlampi bei allen anderen aufs Handy. Falls Probleme auftreten, die einen erneuten Eingriff in den Code nötig machen, dauerts natürlich entsprechend länger. ;)

 

Jolla: Limette und Prachtnelke

Jolla The Other Half LimeLime und Nadeshiko Pink nennt Jolla die zwei neuen „Other Halves“, die vorgestern bei mir im Briefkasten lagen. Limette also und Prachtnelkenrosa. (Wer dort immer die Namen erfindet?)

Beim Aufstecken werden, wie üblich, ein neues Hintergrundbild sowie passende Klingeltöne heruntergeladen. Beides gibts hier zum Ansehen bzw. Anhören.

Während das Hintergrundbild für „Nadeshiko Pink“ ein bißchen gar unruhig geraten ist und die Lesbarkeit vor allem am Lock Screen beeinträchtigt, ist „Lime“ rundherum gelungen. Nicht nur die Farben (etwas grünlicher als auf der Jolla-Seite, also wirklich mehr Limette als Zitrone), sondern auch der kräftige Soundmix machen es zu einem ernsthaften Konkurrenten für meinen bisherigen Liebling „Keira Black“. (Kein Wunder, wenn man sich die Beschreibung dazu durchliest: The Other Half Lime makes you move. It is the perfect companion for your active lifestyle. Attach this cover with its refreshing ambience and you’ll never skip a beat. Exakt für mich gemacht! *LOL*)

Langsam muß ich mir eine eigene Lade für „Other Halves“ freiräumen. Die Tastatur kommt ja auch noch, die hab ich ja auch vorbestellt. ;)

 

Jolla: Jahrestag :)

Jolla Christmas Ambience Alles Gute zum Geburtstag, liebes Jolla Phone! Am Abend des 19.12.2013 hab ichs ausgepackt. Genau heute vor einem Jahr, am 21.12.2013, ging mein erster Erfahrungsbericht online.

Anläßlich des letzten Updates hab ich mir ja schon die Mühe gemacht, die verschiedenen Softwareversionen zusammenzusuchen und in einer Tabelle auf die jeweiligen Release Notes zu verlinken. Wenn man das so alles vor sich sieht ist es schon beachtlich, wie das Telefon sich im Laufe nur eines Jahres verändert hat. Meine Highlights waren die stark verbesserte Akku-Laufzeit, Unterstützung für MMS und LTE, mehrere deutliche Verbesserungen in der Benutzeroberfläche (Programm-Ordner, Quick-Scroll-Leisten, …), viele neue vordefinierte Kontotypen, die verbesserten Karten-Ansichten, der Wechsel ins Querformat auch bei Jollas eigenen Programmen sowie deutliche Fortschritte bei der Integration von Android-Applikationen ins System. Daneben gabs die laufende Behebung vieler kleiner Fehler, an die sich heute niemand mehr erinnern kann. (Gerade ist mir beim Screenshot aus dem oben verlinkten ersten Erfahrungsbericht aufgefallen, daß damals z.B. manche Sonderzeichen im Titel von Audiodateien nicht dargestellt wurden. Alles längst vergessen.)

Der Grund dafür, daß die Finnen 2013 mit einigen noch nicht ganz fertig gebackenen Softwareteilen auf den Markt gegangen sind, lag in der wilden Entwicklungsgeschichte: Ursprünglich war ja eine komplett andere Hardware vorgesehen. Nach dem Tod des Partners ST Ericsson mußte ein neues Telefon her, auf dem das eigene Betriebssystem irgendwie zum Laufen gebracht werden konnte. Dieses neue Telefon war, wie im heutigen Marktumfeld nicht anders möglich, ein auf Android zugeschnittenes Produkt aus Asien, mit dem Jollas Programmierer erst umzugehen lernen mußten. Noch Monate nach der Markteinführung schlug man sich teilweise mit Problemen herum, die ausschließlich aus der leicht frankensteinesken Mischung eines Android-Unterbaus mit einem echten GNU/Linux-System resultierten. Erst mit dem März-Update waren die gröbsten Schwierigkeiten ausgebügelt und Jolla konnte die Bezeichnung „Beta“ vom Betriebssystem streichen.

Aber auch abgesehen von den vielen Verbesserungen auf der Software-Seite wars ein rundum gelungenes Jahr für die Finnen: Neue Verträge mit internationalen Carriern, der Eintritt in wichtige Märkte wie Russland und Indien, die Kampagne für das angekündigte Tablet, verschiedene Ports des Betriebssystems auf fremde Hardware, jede Menge interessanter Hardware-Ergänzungen auf Basis des „Other-Half“-Konzepts … Daß gerade erst vor wenigen Tagen eine weitere Finanzierungsrunde abgeschlossen wurde, die € 10 Millionen eingebracht hat, ist sicherlich ein guter Abschluß fürs erste Jahr am Markt.

Ich gratuliere den Ex-Nokianern. Fein gemacht! Bin gespannt, was 2015 so alles bringt … ;)

 

Jolla: Vaarainjärvi zu Weihnachten

Rund 7 Autostunden nördlich von Helsinki liegt der See Vaarainjärvi. Routenplaner im Internet empfehlen statt der beschwerlichen Autofahrt den einstündigen Flug nach Oulu, wenn man in der Gegend rund um den See zu tun hat.

Vaarainjärvi heißt auch das mittlerweile zehnte große Update für Jollas Betriebssystem Sailfish OS, das heute doch einigermaßen überraschend veröffentlicht wurde. Überraschend, weil Jolla noch vor ca. 2 Wochen erklärt hat: Wenn das Update bis 12. Dezember nicht fertig ist, erfolgt die Veröffentlichung erst im Jänner. Man wollte verhindern, daß unvorhergesehene Update-Probleme ausgerechnet während der Weihnachtsfeiertage zuschlagen, wenn der Großteil der Belegschaft auf Urlaub ist. Offenbar hat man aber jetzt doch genug Vertrauen in die veröffentlichte Version, daß man sie nicht einmal eine Woche vor Weihnachten noch in die freie Wildbahn entläßt.

Wie viele neue Features hinzugekommen sind, läßt sich diesmal nicht so genau sagen: Die Release Notes zählen sowohl die wirklich neuen Merkmale auf als auch jene, die bereits in Update 9 (Uitukka) enthalten waren. Immerhin war Uitukka ja nur „auf Bestellung“ verfügbar, die Verbesserungen vom Oktober sind noch gar nicht auf allen Geräten angekommen. Fehlerbehebungen gabs wieder etwas über 100 … Eine stolze Leistung. :)

Ein ganz wesentlicher Aspekt von Vaarainjärvi wird erst ab 7.1.2015 schlagend: Ab diesem Zeitpunkt erlaubt der Jolla Store neue APIs für Entwickler; wenn ich die Situation richtig verstanden habe, werden dann erstmals auch Programme in der Programmiersprache Python akzeptiert. Python war in der Zeit des N900 und des N9 unter Entwicklern sehr beliebt. Ich bin gespannt, ob sich die Entwickler von damals auch fürs Jolla Phone wieder begeistern können.

Weil sich das Jahr dem Ende zuneigt und ich in wenigen Tagen mein „Jolla-Jubiläum“ feiere, bietet es sich an, anläßlich von Vaarainjärvi einen Blick zurück zu werfen auf alle Sailfish-Versionen bisher:

Datum Version Bezeichnung
  1.0.0.5 Kaajanlampi (erste Version zum Launch)
9.12.2013 1.0.1.10 Laadunjärvi
16.12.2013 1.0.1.12 Hotfix für Laadunjärvi
27.12.2013 1.0.2.5 Maadâjävri
31.1.2014 1.0.3.8 Naamankajärvi
17.3.2014 1.0.4.20 Ohijärvi
11.4.2014 1.0.5.16 Paarlampi
24.4.2014 1.0.5.19 MMS-Verbesserungen für Paarlampi
9.6.2014 1.0.7.16 Saapunki
14.7.2014 1.0.8.19 Tahkalampi
23.10.2014 1.1.0.38 Uitukka
24.10.2014 1.1.0.39 Hotfix für Uitukka
18.12.2014 1.1.1.26 Vaarainjärvi

Macht 13 Versionen in einem Jahr, 12 Updates, davon 9 „große“ Updates mit so vielen neuen Features, daß Jolla einen Versionssprung und einen neuen See für gerechtfertigt hielt. Ich mag es, wenn ein Betriebssystem so intensiv gepflegt wird. Die sportliche Herausforderung, im Schnitt möglichst ein Update pro Monat zu veröffentlichen, hat Jolla damit jedenfalls erfüllt. :)

(Übrigens: Wer die Systematik der Namensgebung durchschaut hat könnte sich fragen, ob ich nicht zwischen April und Juni ein Update vergessen habe. Nein. Erstens gibt es in Finnland keinen See, der mit Q beginnt. Zweitens wurden die Updates vom Mai und vom Juni zusammengelegt. Das erklärt dann das fehlende R, das ursprünglich für das Mai-Update „Raatejärvi“ vorgesehen war. *gg*)

PS: Weil mir hier im Büro ein Tippfehler bei „Maadâjävri“ unterstellt wurde, hab ich nachgeforscht. Tatsächlich enden die meisten anderen Versionsnamen auf „-järvi“. „Järvi“ ist, wenig überraschend, das finnische Wort für „See“. „Maadâjävri“ hingegen kommt aus dem Samischen (genauer: dem Skoltsamischen), daher „-jävri“ statt „-järvi“. Der finnische Name für den See ist „Tyvijärvi“.

 

Jolla: Originalzubehör aus Österreich

Mapbagrag-Hüllen fürs Jolla PhoneJolla hat zwei neue Produkte in den online Shop gestellt: Verhüterlis sind es, Handy-Hüllen im typischen Jolla-Design.

Das allein wär jetzt kein Grund für einen eigenen Artikel. Was es interessant macht: Der Hersteller ist die österreichische Firma Mapbagrag, die derartige Produkte aus (teilweise recyceltem) Papier produziert. Ein Teil der Herstellung passiert dabei in Kooperation mit Jugend am Werk. Dadurch bekommen Menschen eine Chance, die es im Leben sonst nicht so einfach hätten.

Mir gefällt die Zusammenarbeit zwischen den beiden innovativen Unternehmen. Graz und Helsinki „Doing It Together“! ;)

 

Jolla Tablet: Neu mit SDXC und Split Screen

Jolla Tablet mit Split ScreenIn rund 10 Stunden läuft die Indiegogo-Kampagne für das Jolla Tablet aus. Ursprünglich wollten die Finnen damit $ 380.000,- einsammeln. Wie dann nach nicht einmal zwei Tagen die Million voll war, wurden sie übermütig:

Mit Zusatzzielen wurden die Spender ein weiteres Mal motiviert. Bei $ 1.500.000,- sollten die Lizenzen für das von Microsoft patentierte exFAT-Dateisystem erworben werden, die die legale Unterstützung von SDXC-Speicherkarten ermöglichen. Ab $ 1.750.000,- würden Entwicklungsressourcen in einen „Split Screen Mode“ gesteckt, der die Anzeige von zwei Programmen (oder eines Programms und des Event-Feeds?) nebeneinander erlaubt. Ein Erreichen der $ 2.500.000,- Grenze schließlich hätte den Umbau des Tablets bedeutet: Hier wäre ein SIM-Modul für 3G-Datenempfang eingebaut worden.

Lange Zeit schien es so, als wäre nur das Ziel zur Unterstützung der SDXC-Karten realistisch. Die Zahlungseingänge waren nach dem Überschreiten der ersten Million deutlich weniger geworden. Irgendwann kam dann aber Bewegung in die Sache: Vor vier Tagen wurden die $ 1,5 Millionen überschritten, heute um 22:30 Uhr schließlich die $ 1,75 Millionen. Zwei Zusatzziele sicher erreicht also.

Hinter vorgehaltener Hand wird gemunkelt, daß man sich damit einen willkommenen Finanzpolster geschaffen hat, der nicht nur dem Tablet, sondern auch der Weiterentwicklung von SailfishOS allgemein zugute kommt. Mir solls recht sein. :)

Während ich hier tippe, ist der Betrag auf $ 1.763.117,- angewachsen, noch 93 Tablets sind als Vorbestellung verfügbar. Die sollten weggehen in den verbleibenden zehn Stunden. ;)

Gut gemacht, Sailors!

 

Solarstrom fürs Jolla-Phone

Solar Other HalfDirk van Leersum hat meinem Jolla Phone eine neue Rückseite verpaßt: Ein dunkles Blau, das gut zum „United Federation of Planets“-Ambience paßt, und mitten drin ein kleines Solarpanel. „The Solar Other Half“ nennt sich das Ding, das Dirk auf funkyotherhalf.com feilbietet. (Daß die Auslieferung einer Other Half, die für starkes Sonnenlicht konzipiert ist, ausgerechnet Ende November beginnt, ist ein Beweis für Dirks ausgeprägten Humor. *gg*)

Die Other Half mit dem direkten Anschluß an die Stromversorgung des Jolla Phone ist von der Fläche her natürlich zu klein, um selbst bei optimalen Lichtverhältnissen ein Ersatz für ein Ladekabel zu sein. Zwar schafft sie es tatsächlich, den Akku zu laden, wenn das Handy gerade so gut wie keinen Strom verbraucht. Es würde aber wohl viele Stunden dauern, einen Ladezyklus zu vollenden.

Dafür ist die praktische Rückseite aber auch gar nicht in erster Linie gedacht. Was sie gut kann ist, die Lebensdauer des Akkus zu verlängern, indem sie das Handy direkt vom Sonnenstrom leben läßt. Dirk gibt an, daß sich unter normalen Bedingungen und bei normaler Nutzung zumindest die Entladung des Akkus so spürbar verzögert, daß man sich lange keine Gedanken um die nächste Steckdose machen muß.

Daß es grundsätzlich funktioniert, konnte ich schon ausprobieren, Novembernebel hin oder her: Ich hab das Handy einfach unter die Schreibtischlampe gelegt. Licht ist Licht. ;) Kaum ist es hell genug, machts „piep“ und vibriert ein bißchen - ganz so, als hätte man das Ladekabel eingesteckt. Wireless Charging mal anders. ;)

 

Jolla Tablet: Thanks a $ 1,000,000.-

Heute um 23:00 Uhr, genau 37 Stunden nach Beginn der Crowdfunding-Kampagne für das Sailfish-Tablet, hat Jolla die magische Marke von einer Million überschritten. (Zur Erinnerung: Das Ziel lag bei 380.000,- Dollar bis 9. Dezember.)

Die Entwicklung des Jolla-Telefons und des Sailfish-Betriebssystems haben bisher 30 Millionen Euro, also rund 37 Millionen Dollar verschlungen. Das allerdings seit März 2011. 37 Millionen Dollar in 3 ½ Jahren. Eine Million Dollar in 1 ½ Tagen. :)