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Primavera und Ameisen
Eine Flasche Mineral, wie immer?in die Hand. Kaum ist er weg, kommt seine Kollegin auf uns zugeeilt:
Na, wieder auf der Insel? Das Wasser haben Sie schon bestellt?- Und das in einem Lokal, das mehrere hundert Gäste pro Abend durch über die Terrasse schleift und das wir nur etwa 5x pro Jahr besuchen. Das nenn ich Kundenorientierung. Gut gemacht.
Was sie auch gut machen ist das Essen. Beste Qualität, wie seit 2004. Ebenfalls noch dort: der kleine Onkel, der uns ebenfalls sofort erkannt und persönlich begrüßt hat. Alles noch, wie's sein soll. Wunderbar.
Großes Abenteuer dann beim Heimkommen: Wir sind mitten in einen fliegenden Ameisenschwarm geraten, dem auch nicht auszuweichen war, weil die Mistviecher sich ausgerechnet den einzigen Bahnübergang weit und breit zum Starten ausgesucht haben. Un-glaub-lich! Man geht vielleicht fünf Schritte durch und hat die lästigen Tiere überall: in den Haaren, in der Brusttasche, am Körper, zwischen Hemd und Unterhemd... Muß ich nicht nochmal haben. Vielen Dank auch. ;)
Jetzt sitzen wir noch im Friesenhof auf der Terrasse und lassen uns Geschichten von Bahnfahrten nach Budapest erzählen. Schön und erholsam haben wirs hier.
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Usedom Beachcup
Kaum am Strand angekommen ist das dringende Bedürfnis entstanden, auch wirklich ins Wasser zu gehen. So schöne Wellen! Wir wären nicht die einzigen gewesen (weiter vorn hatte ein Hund Herrchen und Frauchen ins Meer gelockt), wahrscheinlich aber die einzigen, die nackt und mit aufgespanntem Regenschirm den weißen Schaumkronen entgegengeschritten wären. So in etwa hätten wirs anlegen wollen. Daß es dazu nicht gekommen ist, lag am Fehlen eines Handtuchs. Ohne Sonne naß am Strand zu liegen und darauf zu warten, daß man wieder in die Kleider schlüpfen kann, ist dann doch nicht gesund.
Weil wir eben nicht ins Meer gegangen sind, sondern nur am Strand entlang, durften wir genießen, was laut Guinness Book of Records das größte Beachvolleyball-Turnier der Welt ist: Der Usedom Beachcup in Karlshagen. Über 1200 sportliche junge Menschen sind da über mehrere hundert Meter Strand verteilt und schupfen sich kurzbehost und mit nassen (oder gar keinen) T-Shirts Bälle zu. Wie nett. Sport on the beach. Ich bin ja immer schon sehr sportinteressiert gewesen. Ein bißchen buffta-buffta-Musik dazu, der Duft von Bratwurst,... Der Kellner, dem wir anschließend Kakao und Kuchen abgekauft haben, hat es beschrieben mit: Wenn Ihr die fröhlichsten Menschen auf der Insel treffen wollt, müßt Ihr heute zu uns an' Strand.
Sprachs und schwebte davon. Wir auch. Rückweg war angesagt. :)
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So, jetzt hast Du wieder Schokolade!
Der Bär hat das erste der beiden 750g-Gläser Nutella ausgelöffelt. Hungern muß er trotzdem nicht: Wie wir aufs Zimmer zurück kommen, finden wir ihn mit einem Nachschub an Schokolade am Fensterbrett sitzen. So, jetzt hast Du wieder Schokolade! ;)steht auf einem Zettel, der neben ihm liegt. Da wird einer verwöhnt. *gg*
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Im Nordosten Dauerregen
Der Flatscreen in der schicken neuen Lounge zeigt ganz passables Wetter für ganz Deutschland. Ganz Deutschland? Nein. Über dem Nordosten kreist ein häßlicher Wirbel aus blau-grauen Pixeln, mit denen der Computer die Niederschlagsmenge visualisiert. Nordosten, das sind wir. Passend zum Bild (am Flatscreen und draußen vor dem Fenster) lautet der einzige Text: Im Nordosten Dauerregen.
Dauerregen. Krimiwetter. In meinem Buch geht es um Affen, die sich als Giraffen verkleiden, um Seeschlangen, Inzest, mehrfachen Mord und um nichts weniger als die Ursuppe, aus der alles Leben entstanden ist. Alles in einem Kaff mit wenig Sonne und viel Nebel. ;)
Das alles wird dem Fahrer des Wagens egal sein, der auf dem alten Teil des Parkplatzes abgestellt ist. Den hats nämlich über Nacht rundherum eingeregnet. Ohne Gummistiefel kommt der nicht mehr zu seinem Auto. Dabei sollte er bald dort sein: Der Wasserspiegel steigt bedrohlich an.
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Bratwurst
Ein Grillabend am Friesenhof ist nur perfekt mit Bratwurst. Damit hat vor Jahren die Grillabend-Tradition begonnen. (Na? Da schmeckts einem aber!*g*)
Dazu die sagenhaft guten Salate, eine Bowle, jede Menge verführerischer Saucen, wunderbarer Blick auf die Landschaft im Licht der untergehenden Sonne… so muß Grillen sein! Ich gönn mir zur Krönung des Abends noch einen Cocktail (mit Schirmchen) und schau entspannt ins Leere. Wo bin ich? Wer bin ich? Was für ein Tag ist heute? ;)
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Kuchen und Strand
Wurscht. Nachdem uns die Wellen der Ostsee erst mal wieder ausgespuckt haben für heute, gehts nach einer kurzen Pause runter auf die Terrasse. Dort warten Salatbuffet (Nudelsalat, Kartoffelsalat, …) und ein fachmännisch angeheizter Grill auf uns. Wie sagt man so schön? „Vorfreude herrscht!“
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Sommer, Sonne, Sonnenschein

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Buletten in Mölschow

Nach einer für den Bären arrangierten Dia-Show gings dann per Fahrrad nach Mölschow. Der Garten des Kulturhofs hier wird von Jahr zu Jahr netter und beschaulicher. Im Mittelpunkt meines Interesses steht - Kultur hin, Garten her - die per Selbstbedienung vermarktete Bulette. Kartoffelsalat mit Buletten. Im letzten Jahr entdeckt, hats heute wieder geschmeckt. Ich spiel hier einfach Restauranttestet. ;)
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Ein Traum in zartrosa
Der Mensch denkt, die Küche lenkt. Wir durften zwar den Hauptgang selbst wählen, Vorspeise und Dessert wurde aber von der Küche fachkundig und extra für uns komponiert (um nicht zu sagen: uns auf den Leib gekocht).
Beim Vorspeisenteller hatte ich schon die ersten Spieße vernichtet und das Arrangement zerstört, bevor ich auf die Idee gekommen bin, die Kamera zu zücken. Für die zartrosa Panna-Cotta-Kreation mit Uschi-Glas-Gedächtnisananasscheiben (unterstützen die Fettverbrennung!) ist es sich aber ausgegangen. Mhmhm! Vitamine und Ballaststoffe können so was Feines sein! ;) (Und verdient haben wirs uns ja heute nach dem Urwaldmarsch.)
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Nach all den Jahren!
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Strand

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Na also, geht doch!
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Salat Sportiv

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Im Bett mit Nutella

Und sonst? Vieles neu, unerwarteterweise aber auch viel Liebgewonnenes unverändert. ;) Details folgen… erst mal sitzen wir bei Kaffee und einem exzellenten Kuchen im neuen Wintergarten und lassen uns verwöhnen.
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Wie geil ist das denn? Ein Klo!

Außerdem schön: Wolfgang hat uns zum Zug gebracht. Dabei wußte der gar nicht, daß wir heute losfahren. Sachen gibts. Wolfgang, Klo… aufregend.
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Frühstück beim Felber

Auch wenn ich bei schönstem Wetter im Büro sitze hab ich kein Mitleid mit jemandem, der bei Regen im Urlaub ist.)
Grillen mit Vicky Leandros

Es ist sehr, sehr gemütlich hier. Mhm! (Ich bin schon bester Laune, obwohl das Grillzeugs noch gar nicht fertig ist!)
Das große Finale
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Und weiter gehts

War das das Ende der Feierlichkeiten? Nein. Da kommt noch was. ;)
Einstweilen spiel ich mich mit dem süßen Hundsi rum. So lieb! Sie hat die Zucchini gefressen, die für die Suppe gedacht war! :)
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Nokia N9: Das GNU/Linux Feature Phone
User zdanee auf t.m.o. schreibt über das N9:
N9 can be the slut girl of the […] family who runs with the cool guys and puts her legs apart to them
Tatsächlich: In der elitären Maemo-Familie ist das soeben vorgestellte N9 das billige Flittchen. Es soll die Massen anlocken … und tut offenbar genau das. Sogar amerikanische Sites wie engadget, die sonst eher im unteren Marktsegment zuhause sind und iPhone-Gerüchte besprechen, widmen dem neuen Gerät Lobeshymnen (im Fall von engadget sogar ein eigenes Editorial).
Taugt das Telefon mit Maemo 6 wirklich was? Ganz objektiv lassen sich zwei Dinge sagen:
- Ich kanns nicht beurteilen, weil ichs noch nicht verwendet habe.
- Es muß jedenfalls den Vorgänger N900 und das (laut Namensschema) bisher leistungsstärkste Modell, das N8, übertreffen.
Zumindest Punkt zwei läßt sich aus der Ferne anhand der vorliegenden Informationen überprüfen. Mal sehen, was wir wissen:
| Feature | N9 | N8 | N900 |
| Prozessor | ARM Cortex A8 1GHz | ARM 11 680MHz | ARM Cortex A8 600MHz |
| RAM | 1 GB | 256 MB | 256 MB |
| Massenspeicher | 16GB oder 64GB | 16GB | 32GB |
| Bildschirm | 3,9", 854x480 | 3,5", 360 x 640 | 3,5", 800 x 480 |
| Kamera | 8MP | 12MP | 5MP |
| SD-Karte | ✗ | ✔ | ✔ |
| USB On The Go | ✗ | ✔ | ✗ |
| Tastatur | ✗ | ✗ | ✔ |
| HDMI Out | ✗ | ✔ | ✗ |
| NFC | ✔ | ✗ | ✗ |
| UKW Empfänger | ✔ | ✔ | ✔ |
| UKW Sender | ✗ | ✔ | ✔ |
| Infrarot Fernbedienung | ✗ | ✗ | ✔ |
| Desktop-Widgets | ✗ | ✔ | ✔ |
| Kamera-Auslöser (Hardware) | ✗ | ✔ | ✔ |
| Stereo-Lautsprecher | ✗ | ✗ | ✔ |
| Zwei Mikrophone | ✔ | ✔ | ✗ |
| Zugänglicher Akku | ✗ | ✗ | ✔ |
| Flash Support im Browser | ✗ | ✔ | ✔ |
| Programme in Foldern organisieren | ✔ | ✔ | ✔ |
| Kompaß | ✔ | ✔ | ✗ |
| 3G Video Calls | ✗ | ✔ | ✗ |
Das sieht nicht wirklich gut aus für das N9. In manchen Punkten wird es vom S40-basierenden Nokia C3, ja teilweise sogar vom iPhone übertroffen. Was ist es also, was das überwiegend positive Echo in den wenig Technik-affinen Medien wie engadget auslöst? Der Bildschirm ist gewölbt und man kann drüberwischen. Außerdem empfinden viele Menschen das Telefon als „schön“. Das ist bei einem Gerät, das in der Hosentasche lebt, offenbar besonders wichtig (und tröstlich, wenn man die auf der SD-Karte des Fotoapparats befindlichen Fotos nicht zum Weiterbearbeiten und Verschicken draufbekommt).
Wie schon früher erwähnt: Ich mecker hier jetzt affig rum, werde aber jeden Preis zahlen, den Nokia dafür verlangt. Immerhin ist es das einzige Telefon am Markt, das wirklich mit GNU/Linux als Betriebssystem läuft. Für viele der Anwendungsfälle, die ich bisher mit meinem N900 (oder sogar mit dem C7) erledigt habe, muß ich mir aber dann eine andere Lösung einfallen lassen.
Wer Lust und Laune hat, sich ein eigenes Bild zu machen, hier gibts ein paar handverlesene Links dazu:
- swipe.nokia.com: offizieller Werbeauftritt von Nokia
- Nokia N9: Produktseite mit technischen Spezifikationen
- Video „Nokia N9 UI hands-on demo“: Nokia Marketing Manager Jussi Mäkinen zeigt die Bedienung des N9
- Video „The Nokia N9 Announcement by Marko Ahtisaari at Nokia Connection 2011“: die Produktvorstellung am 21.6.2011
- Nokia N9 UX Guidelines - Demos: animierte Beispiele zum user Interface des N9
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Die Zukunft von Qt scheint gesichert
Zuerst wurde es hochgelobt und bildete den zentralen Bestandteil der Smartphone-Strategie, die Brücke zwischen Symbian und Maemo/MeeGo. Damals hab ich selbst mir die ersten Qt-Kenntnisse angeeignet, denn: Meine Programme laufen damit nicht nur auf S60 und Maemo, sondern auch am Desktop unter Windows und GNU/Linux.
Wie Stephen Flop dann am 11. Februar genau diese Strategie über den Haufen geworfen (und damit de facto Nokia versenkt) hat, wußte niemand so recht, wie es mit Qt weiter gehen würde. Auf Windows Phone, das weiß man sicher, wird es niemals zum Einsatz kommen. Ja, natürlich, deutlich über 100 Millionen Symbian-Geräte sollten noch auf den Markt gebracht werden, dazu ein Maemo/MeeGo-Modell … Trotzdem, das war alles mit einem Ablaufdatum versehen. Lohnte es sich, in Qt zu investieren?
Marco Argenti sagte heute auf der Nokia Connection 2011: Ja! Denn Nokia wird Qt auch auf die günstigeren Featurephones bringen. Diesbezügliche Gerüchte hats schon einmal gegeben, bisher schien es aber sehr unwahrscheinlich.
Auch im Qt-Blog wird die Nachricht mittlerweile bestätigt. Auffällig ist, daß man zwar von Qt in Zusammenhang von der „nächsten Milliarde“ spricht (eine Wendung, die bei Nokia immer S30- und S40-Geräte bezeichnet), daß die exakte Formulierung „Qt auf S40-Geräten“ aber nicht verwendet wird. Da ist wohl was im Busch. Vielleicht heißt S40 einfach nur irgendwann nicht mehr S40. Vielleicht schiebt man aber ein weiteres Segment zwischen S40 und Windows Phone ein.
Wie auch immer: Großes Aufatmen bei Entwicklern, die sich extra für Nokia-Telefone auf Qt eingelassen haben. Sie sind nicht länger Teil des Symbian-Begräbnisses, sondern können weiterhin auf die aktive Weiterentwicklung der Plattform und auf die Erschließung neuer Märkte setzen. (Ein interessanter Gedanke dazu aus dem Netz: Sollten mit der „nächsten Milliarde“ tatsächlich S40-Geräte, vielleicht sogar existierende S40-Geräte gemeint sein, dann wird S40 für Entwickler mobiler Applikationen mit einem Schlag und über Nacht zur attraktivsten, weil mengenmäßig bei weitem größten Plattform.)
In Summe ist das die aufgregendste Botschaft von der Nokia Connection 2011. Das N9 war ja eher ein Reinfall.
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