Oskar Welzl: Weblog zur Homepage

Es muß nicht immer Schwabl sein

Zwar blieben wir unserer Routine grundsätzlich treu („Halb fünf isses, gemma Abendessen!“), allerdings war unser Ziel diesmal nicht der Schwabl, sondern der Plachutta. Abwechslung muß sein. :)

Und gut wars: Wolfi und Raini saßen dort bereits und erwarteten uns im dekadentesten Hietzinger Pullunderchic. (Ich glaub die hätt der Türsteher beim Schwabl so gar nicht erst reingelassen. *LOL*) Damit waren sie tatsächlich passender gekleidet als wir, die wir unsere traditionellen Plachutta-Sakkos spazieren führten. (Auf meinem ist, glaub ich, irgendwo noch ein Saucenfleck von 2014 drauf.)

Pullunder oder Sakko, Taxi (wir) oder Jahreskarte (sie): So richtig gut gehen hammas uns lassen, vom Hollundersekt (da hat einer am Tisch glatt Stößchen! gesagt!) über Beef Tatar und diverse gekochte Rindfleischschweinereien bis hin zum Mohr im Hemd. (Der Plachutta hat wieder eine erträgliche Dessertkarte. Das war ja über lange, magere Jahre hinweg der Schwachpunkt des Lokals. (Naja, mach a gscheite Nachspeis, wenn Dir die Ang’stellten den Zucker rauben …))

Spaß hats gmacht, Leut hamma ausgr’richt’ (jede Menge!), ich hab mir die Sauce diesmal aufs Hemd gepatzt statt aufs Sakko … So solls sein. Gerne wieder! :)