Ihr Auftritt, Herr Orbán!
Herr Orbán, Sie sind doch kein schlechter Kerl. Beweisen Sie doch, daß Ihnen die Kritik zu Herzen gegangen ist, die in den letzten Monaten in Deutschland und Österreich über Ihre Politik im Umgang mit Zuwanderern laut geworden ist!
Vor wenigen Stunden erst hat man in Berlin die Merkel mit Schau! Dort! Ein Vogerl!
abgelenkt und hinter ihrem Rücken genau das gemacht, wofür Ungarn nun so lange geschumpfen worden ist: die Grenzen dicht nämlich. (Deutschland darf das, trotz Schengen, und man hat das in der Vergangenheit auch aus viel nichtigeren Anlässen heraus getan. Ungarn mußte es, eben wegen Schengen.)
Wir haben ja jetzt die Situation, daß sich unser geschätzter Bundeskanzler Faymann gegenüber seinem ungarischen Kollegen mehrfach so richtig nett und diplomatisch verhalten hat. Wie man halt so Freundschaften unter benachbarten EU-Partnern pflegt … Was er den Orbán nicht alles geschimpft hat, unser Faymann.
Und ich denk mir: So schlimm ist der Orbán nicht, so hartherzig und gefühllos. Das geht ihm schon auch nahe, was der Faymann sagt. Wär ich der Orbán … Ich würd jetzt reagieren. Genau jetzt. Auf alle EU-Verträge scheißen, genau so, wie Merkel und Faymann das immer von mir wollten (angeblich). Einfach mal menschlich sein: Die Grenze zu Serbien öffnen, auf jede Registrierung der Migranten pfeifen und die Leut in Sonderzügen bis Wien bringen. So geht nachbarschaftliche Zusammenarbeit. Auch mal machen, was der Faymann will, nicht?
(OK, aber ich bin nicht Herr Orbán, ich bin nur manchmal ein bißchen bösartig.)
Ich wär gespannt, wie dann die Hashtag-Events auf den Wiener Bahnhöfen weitergehen würden. Dort konnte man bisher unbeschwert den glücklichen Gesichtern im Zug nach Deutschland nachwinken im Wissen, sie nie wieder zu sehen. Wenn diese Menschen alle stattdessen einfach am Bahnhof bleiben und der Hauptbahnhof ein zweiter Keleti wird, mit tausenden protestierender Einwanderer, die sich einer Überstellung nach Traiskirchen oder sonstwohin widersetzen … Was dann passiert, kann ich nicht abschätzen. Damit befinde ich mich in guter Gesellschaft: Auch unsere Regierung, die bisher immer wußte, was zu tun war (zumindest: was in Ungarn zu tun war), kann die Auswirkungen der von Deutschland heute gesetzten Maßnahme trotz einer Krisensitzung noch nicht abschätzen
. Vielleicht sollte zur Abwechslung mal der Orbán dem Faymann Ratschläge erteilen?
Überraaaschung! :)
Gestern um 19:30 Uhr wars dann soweit: Unter einem Vorwand wurde Conny ins Razavi gelockt, wo wir alle auf sie gewartet haben. Überraschung!
Ein wirklich gelungener Moment. Da sind sogar ein paar Tränchen geflossen … :)
Wir selbst haben uns königlich amüsiert. Zwar haben wir die meisten der Gäste nicht persönlich gekannt, aber von dem einen oder anderen haben wir doch auch schon interessante Gschichtln gehört. Da kamen dann also Gesichter und Geschichten zusammen an diesem Abend - und gerüchteweise soll es anderen Gästen mit uns genauso gegangen sein. Manche Schrullen aus unserem Leben scheint Conny erzählenswert gefunden zu haben. *LOL*
Dazu Musik wie für mich ausgesucht (sogar ABBA war dabei!), superfeines Essen … und Schönes zum Ansehen. Der einzige Wermutstropfen: Conny wollt' und wollt' nicht tanzen mit mir. Und auch sonst keiner aus ihrer Familie. ;) Naja. Man kann nicht alles haben. Noch eine Portion Eapfükas und die Welt war wieder in Ordnung. *gg*


