Oskar Welzl: Weblog zur Homepage

Kleiner Onkel - check!

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Die letzte große Aufgabe des Urlaubs ist erledigt: Wir haben die Primavera in Zinnowitz besucht. :)
Der kleine Onkel ist noch dort. Damit haben wir den letzten unserer Ex-Friesenhöflinge abgehakt. (Zumindest die, von deren Verbleib wir wissen.)
Der kleine Onkel und einer seiner Kollegen sind aber heuer die einzigen bekannten Gesichter dort. Irgendwie riechts nach Neuübernahme... andererseits dann aber auch wieder nicht, weil die Karte und die interne Betriebssprache gleich geblieben sind. Alles sehr mysteriös. Die zwei ?? haben einen neuen Fall, scheint mir.
Für heute Abend hat das zweierlei bedeutet:
Einerseits ist unser Status als langjährige Stammgäste fürs Erste perdu. Nix mehr Bruscetta-Tellerchen, nix mehr mit Gewalt einen Tisch für uns freiboxen. Das müssen wir uns in den nächsten 10 Jahren erst langsam wieder aufbauen.
Andererseits und vor allem aber zieht das neue Personal eine Show ab, für die man dort Unterhaltungszuschlag verrechnen könnte. Das Überreichen der Speisekarte an ein kleines Mädchen gerät zur Stand-Up-Comedy, das Einander-Ausweichen in den engen Gängen zwischen den Tischen ist Slapstick... Ein verschüttetes Glas Limonade am Nebentisch hat die halbe Terrasse 10 Minuten lang unterhalten (und am allerbesten die „begossene“ Familie, die noch am wenigsten Grund zum Lachen gehabt hätte). Es würd mich nicht wundern, wenn die ganze Servicetruppe vor ihrem Wechsel ins Gastgewerbe im Zirkus gearbeitet hätte. :)
Jedenfalls sind das durchwegs Menschen, die wir gerne beobachten... auch deshalb, weil sie unterhaltsam sind. *LOL*

Smutje treffen

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Was am Foto eher nach einer Waldlichtung aussieht, ist die hintere Terrasse des Hotels Kaliebe. Irgendwie hatten wir dieses Haus bisher so gar nicht am Radar, weils auch so ein bißchen abseits der gelernten Radroute liegt.
Heute hat uns die Neugierde hingetrieben: Unserem Lieblingssmutje hats nach zu vielen Ösi-Sommern mit uns gereicht und er hat versucht, sich dort vor uns zu verstecken.
Tja. Netter Versuch. War aber nix.
Wir zwei sind nämlich frisch und munter hin, haben uns als Kuchen- und Eiskonsumenten getarnt und ihn, kaum daß das süße Zeug am Tisch stand, aus der Küche zu uns beordern lassen: „Hat er gerade Dienst? Er soll kommen, die Gäste aus Österreich sind jetzt da!“ (Die Kellnerin war schon kurz mal etwas verblüfft. *LOL*)
Es war sooo schön, ihn endlich wieder zu sehen. Seit dem letzten Sommer gabs ja nur Mails und Telefonate. Da ist es schon ganz ein anderes Gefühl, wenn man herzlich umarmt wird und die neuesten Geschichten von der kleinen Familie aus Trassenheide City von Angesicht zu Angesicht erzählt bekommt.
Das muß wiederholt werden. Jetzt, wo das Versteck aufgeflogen ist, kommts auf ein weiteres Mal auch nicht an. :)