Oskar Welzl: Weblog zur Homepage

Hopfingerbräu

Überraschung! Zwei Stunden Wartezeit in Berlin werden im Hopfingerbräu mit Curry- und Weißwurst überbrückt.
Mysteriös: Am Nebentisch bringt ein Schweizer seinen deutschen Gesprächspartner dazu, irgendeine handschriftliche „Verzichtserklärung“ zu verfassen. So sehr wir auch die Ohren gespitzt haben: Wir haben nicht durchschaut, worums da ging.

Sie haben ja 'n Hüftschwung!

Sie haben ja 'n Hüftschwung! So kommentiert die Dame im Pompöös-Outfit unsere Bemühungen, neben ihr in den Sitzen der UBB Platz zu nehmen. Und schon war das Gespräch mit ihr und ihrer Freundin in vollem Gang, nicht unbedingt gebremst von der Tatsache, daß ihre mitgeführte Flasche Wein bereits zu einem guten Teil geleert war. :)
Jedenfalls kam nach wenigen Minuten raus: Die Guteste kennt in Wien wen, den wir auch kennen und der regelmäßig bei ihr auf der Insel Urlaub macht. So klein ist die Welt! Im Wagen der UBB nach Züssow! *LOL*
(Zu allem Überfluß hat sich herausgestellt, daß ihre Reisebegleiterin für den von uns hoch verehrten Harald Glööckler arbeitet und ihn natürlich persönlich kennt. Was für eine Show!)

Abfahrt!

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Nach dem traditionellen Salat Sportiv (eine nicht-optionale soziale Konvention) und vielen Umarmungen am Friesenhof (hach!) hat uns der erste Bahnhof wieder. Wir sitzen auf Gleis 1 und warten auf den Zug nach Züssow. Ich würd lieber noch eine Woche dranhängen.

Packerlen!

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Ooooh! Wie Weihnachten! Wunderkerzen, Festessen und Päckchen! Wir haben eine Mordsfreud mit allem gehabt!
Von Anfang an:
Daß man uns zum Abschied die eine oder andere Spezialität extra unterjubelt, soll ja schon mal vorgekommen sein. Leser dieses Blogs wissen das. Allerdings hängts halt - zumindest wären wir davon ausgegangen - auch immer davon ab, was gerade für Kapazitäten frei sind (bzw. von den anderen Kindern hier beansprucht werden). Diesbezüglich sah es heute finster aus, deshalb hätten wir uns über einen bunten Eisbecher schon sehr gefreut. Muß ja nicht immer das Galamenü sein für uns, nicht wahr?
Tja. Der Ösi denkt, die Küche lenkt. Ein fünf- bzw. sechsgängiges Festmahl ist es geworden, mit absoluter nouvelle cuisine (= Essen, das uns neu war) und einem kräftigen mediterranen Auftakt, der fast den Eindruck machte, als wollte die versammelte Küchencrew uns mitteilen: „So geht italienisches Essen! Nixda Pizzeria!“ :)
Wir hatten also wirklich gschmackige Bruscetta, extrafrische Antipasti (schick geschichtet), Shrimps-Suppe, Rumpsteak Strindberg, eine bösartig geniale Schoko-Creme-Törtchen-mit-Erdbeereis-Kombination (mit Wunderkerzen und Happy Birthday) und, weil wir noch nicht satt waren, Gänsekeule.
Kaum war das alles runter und eine Plauderei im Gange, kamen dann die Geschenke. Ein echter Friesenhof- und Trassenheide-Geschenkkorb für jeden von uns, total lieb eingepackerlt und voll schöner Erinnerungen.
Die sind hier schon sehr lieb zu uns …
Anyway: Was sein muß, muß sein. Der Schichtdienst bringt es mit sich, daß wir morgen gar nicht mehr alle sehen. Das Verabschieden und Umarmen hat also heute schon begonnen. Und das Kofferpacken auch. :(