Erinnerung an La Casita :)
Ah! Die gute alte Krämm Brullle! Das weckt Erinnerungen! :)
Heute beim Schwabl haben wir sie auf der Karte entdeckt. Es mußte einfach sein, obwohl ich nach der perfekten Entenbrust (innen zartrosa, außen gschmackig-knusprig, mundgerecht aufgeschnitten) eigentlich wirklich schon genug hatte. Aber die Brulllle hat halt eine Geschichte … eine lange, lange Geschichte. Picture it: Cornwall, 2000 …
… während unserer Urlaube in Carbis Bay, Cornwall, war La Casita ein ganz wichtiger Teil der täglichen Routine. Gemeinsam mit Beck's hat La Casita rund 80% unserer Essensversorgung bestritten. (Spezialität des Hauses: Man konnte mit etwas Glück bis zu drei Mal pro Abend mit Getränken und Bratensaft überschüttet werden. *gg*) Tja, und es gab über Jahre hinweg das gleiche Gericht als Dessert auf der Tageskarte: Crème brûlée. (Die haben sie als Raspberry brûlée übrigens heute noch drauf, um £ 4,95.)
In unser Gedächtnis gebrannt hat sich die Crème brûlée aber nicht in erster Linie, weil sie so ein beständiger und verläßlicher Begleiter in Carbis Bay war. Es war die überzeugte Selbstverständlichkeit, mit der die englischen Kellnerinnen im italienischen Restaurant aus der elegant-französischen „crehm brüleeee“ eine „kremmm brullle“ (mit englischem r und l sowie deutlicher Betonung auf dem leicht verknödelten „u“) gemacht haben. Das war ein regelmäßiges Spiel am Abend: Wir haben die „brullle“ einfach nicht übers Herz gebracht und standhaft die Crehm brüleeee
bestellt … Was jeden Abend mit einem verwirrten Blick und einem fragenden Kremmm brullle?
quittiert wurde.
Seither heißt das Gericht bei uns eben „kremmm brullle“ und weckt jedesmal schöne Erinnerungen an Lele, Sheila, Michael, Ross und die Bierflecken auf den Jeans, mit denen man La Casita gerne mal verlassen hat. Hach, Cornwall … :)
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