Oskar Welzl: Weblog zur Homepage

Abschiedsessen

Abschiedsessen2011
Es könnt ja sowas wie der jährliche Höhepunkt des Urlaubs sein, wenn der Anlaß nicht so traurig wäre: das Abschiedsessen im Friesenhof. Der Bär kommt mit an den Tisch und weiß schon: Bestellen dürfen wir nichts, die Küche hat den ganzen Abend durchchoreographiert.
Neu war dieses Jahr, daß wir schon seit gestern mehrfach darauf aufmerksam gemacht wurden, heute tagsüber nur ja nicht zu viel zu essen. Hätte uns stutzig machen sollen. Hätte. ;)
Was dann volle vier Stunden lang über uns hereingebrochen ist, war - typisch Friesenhof - ein echtes Feuerwerk von Köstlichkeiten. Die nochmals verfeinerte Lauchsuppe, die Vorspeisenplatte (für schätzungsweise sechs Personen) aus den verschiedensten Garnelenvarianten plus überbackener Muscheln, die obstreiche Eistorte (mit echtem Feuerwerk)… vor allem aber der Hauptgang, der während unseres Ostsee-Urlaubs erst geboren wurde: Schweinsfilet, gefüllt mit Rucola, Mozzarella und Cocktail-Tomaten, auf Zuckerschoten und Karotten mit Rosmarin-Kartoffelecken und Knoblauchsauce. Mjamm.
All das serviert, kommentiert (und die Zubereitung geduldig erklärt) vom Koch höchstselbst. Ja, Koch diesmal, nicht Köche: Opa genießt nämlich heut Nacht das Opaleben und hat unseren Herrn Smutje damit beauftragt, seine wildesten Schweins-Phantasien (also eben das Filet *gg*) an uns auszuleben.
Leider gings dann gleich nach dem Dessert mit dem Verabschieden los. Die ersten Leute, die wir morgen nicht mehr sehen werden… Sind wirklich schon drei Wochen rum? Echt jetzt? :(

Urlaub mit SIP

Bei allem, was der Friesenhof Gutes zu bieten hat, eins hat er nicht: verläßlichen Handy-Empfang im Restaurant bzw. im Wintergarten. Macht nix: Mein Handy loggt sich via WLAN in A1 over IP ein und ich telefoniere mit meiner normalen A1-Nummer weiter, ganz ohne Handynetz. Nice.

Urlaub mit USB OTG

Technisch gesehen war das Zauberwort des heurigen Urlaubs ganz klar USB On The Go (OTG). Beim Herumschaufeln von Videos und Fotos zwischen insgesamt fünf Geräten erweist sich die in mein Nokia C7-00 eingebaute Technologie als praktisch unersetzlich. Immerhin mußte nicht nur eine Verbindung zwischen Gadgets mit und ohne Bluetooth, zwischen solchen mit SD- und Micro-SD-Karten gefunden werden, es sollte auch noch schnell gehen. Ohne den kleinen USB-Wurmfortsatz am C7 hätte ich weder die Fotos von der Canon-Kamera auf den schönen neuen Breitbild-Fernseher im Zimmer gebracht, noch hätte ich so rasch alle Videos von den verschiedensten Aufnahmegeräten aufs N900 sichern können. Smartphone ist eben, wenn man für sowas keinen Laptop braucht. :)