Oskar Welzl: Weblog zur Homepage

Wir dürfen keine Suppe bestellen

Suppenueberraschung
Schon wieder dürfen wir keine Suppe bestellen. Die Küche überrascht uns mit einem Cremetöpfchen, das es (noch?) nicht auf die Speise-/Tageskarte geschafft hat. Mjamm!
Das absolut beste Bild des Abends war dann aber der Moment, als uns der Hauptgang serviert wurde: Wie die neugierigen kleinen Kinder lugten Kochs ums Eck. Mein persönlicher Verdacht ist ja: Die wollten unbedingt unseren Gesichtsausdruck sehen; entweder den beim ersten Bissen (hätt sich ausgezahlt: ekstatisch) oder den beim Anblick der mittels kunstvoller Schichttechnik völlig überfüllten Teller (der war dann wohl eher angstvoll-entsetzt). Was auch immer, ich fands witzig. Und gschmeckt hats sowieso auch. Nicht das kleinste Reiskorn hat überlebt. ;)

Weltraumklo

weltraumklo
Peenemünde, wieder einmal. Der Ort hat uns fest in seinem Bann. Heuer neu: Eine Ausstellung zum Thema „50 Jahre bemannte Raumfahrt“, die man freundlicherweise bis in den September hinein verlängert hat. Paßt ja zum Museum dazu: Bis zum zweiten Stock Wernher von Brauns Raketenexperimente mit der V2 (übrigens wirklich gut dokumentiert), im dritten Stock dann Juri Gagarin, das Space Shuttle, die Mir, sagenhaft geile Zeitungsberichte aus den 1960ern, Mondfahrzeuge und ein Klo. Ein sowjetisches Weltraumklo samt ausführlicher Bedienungsanleitung. („…den Topf ganz fest andrücken und nach getaner Arbeit den Unterdruck zuschalten…“ - Da lob ich mir doch die Wasserspülung. *g*)
Bevor noch jemand unrund wird und ganz aufgeregt vor dem Computer hin- und her wetzt: Ja, selbstverständlich waren wir auch im Café am Deich. Muß sein. Früher hab ichs empfohlen, heute warne ich ausdrücklich davor: Hoher Suchtfaktor! Geile Torten, 150 Millionen Kaffee-, Tee- und Kakaosorten (wo sonst wird man nach der Teesorte gefragt, wenn man Eistee bestellt?) und extra freundliche Bedienung… da bleibts dann nicht bei einem Besuch.
Und: Klar waren wir auch im U-Boot-Shop. Wir hatten ganz eindeutig ein Stück „Russentechnik“ zu wenig. Wurde nachgekauft. Bei dieser Gelegenheit haben wir erfahren, daß Maik nicht nur für das Wetter auf der Insel, sondern auch für die Qualität der Brötchen in Heringsdorf verantwortlich ist. (Das mit dem Wetter hatten wir eh schon geahnt… Heringsdorfer Brötchen sind eine neue Dimension.)
Hin und zurück gings diesmal übrigens per Bahn. Mit dem Rad unterm Arm. Nicht unpraktisch eigentlich. Zurück im Friesenhof sehr netter Small Talk gleich vor der Tür. Good to be back home. ;)

Frische Bauarbeiter

bagger_friesenhof
Vor den Anbau mit Pool und Fitness-Raum hat der liebe Gott den Bagger gestellt. Der kurvt heute noch eher ohne offensichtlichen Plan auf der grünen Wiese herum. Ich habe den Begriff „Naßbaggerei“ gelernt. (Kannte ich noch nicht. Steht am Schild.)
Jetzt wird sich herausstellen, was uns schon seit zwei Wochen beschäftigt: Können sich die hiesigen Joesies mit denen aus dem 22. messen? Noch sieht es nach einem klaren Sieg für die Donaustadt aus.