Web
Mit PHP und REST auf mein Handy zugreifen
Zum ersten Mal habe ich etwas programmiert, was man mit etwas gutem Willen eine Web-Applikation nennen kann:
Per PHP greife ich auf die REST-Schnittstelle zu, die der Webserver auf meinem Mobiltelefon zur Verfügung stellt. Über diese Schnittstelle lasse ich mir den ungefähren Standort (Längengrad und Breitengrad) liefern sowie Daten über die Genauigkeit der Standortbestimmung. cURL und der XML-Parser von PHP reichen dafür völlig aus.
Praktisch: Man erhält dabei nur eine 338 Byte kleine XML-Datei, die für die A1-Rechnung wesentlich schonender ist als das direkte Surfen auf den Webseiten des Telefons.
Sobald PHP die drei Angaben „verdaut“ hat, zeigt ein JavaScript über die Google-Maps-API den entsprechenden Punkt auf der Landkarte an und markiert mit einem blauen Kreis das Gebiet, das aufgrund der Ungenauigkeit bei der Triangulation (GPS kommt nicht zum Einsatz) noch als Aufenthaltsort in Frage kommt.
Öffentlich zu sehen gibt's das alles (noch) nicht. Abgesehen davon, daß der Server auf meinem Telefon ohnehin viel zu selten läuft und noch einige Fehler auszubügeln sind: Ich möcht auch die anderen Funktionen (wie zB. „Mach ein Bild von Deiner Umgebung“) noch integrieren und damit dann eine echte Homepage für Daten direkt aus meinem Nokia 6110 schaffen. (Wenns mir nicht bis dahin zu fad wird.)
Vorläufig bin ich jedenfalls recht stolz darauf, an zwei Abenden ausreichend PHP gelernt und genug von REST verstanden zu haben, um eine funktionierende Applikation zustande zu bringen. Öffentliches Schulterklopfen hiermit erledigt.
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Bye, bye, Telebox
Wirklich ganz stillegen mag ich den Account nicht: Die Telebox war einfach zu gut und kann jetzt noch Dinge, die andere Mailserver nicht beherrschen (nur eben kein serverseitiges Spamfiltern). Zum Versenden von Nachrichten vor allem über ihre SMS- und Fax-Gateways kann ich sie ebenfalls noch benutzen.
Wer mich kontaktieren möchte, kann das unter oskar komisches Zeichen welzl Punkt info tun. ;)
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Eurovision Austria
Eurovision Austria wird, wie ich heute gelernt habe, von einem meiner Kollegen betreut. Damit hat er mich wohl auf der Fan-Skala übertroffen: Alles, was ich bisher an öffentlichkeitswirksamen Auftritten zustande gebracht hab, war eine Song-Contest-Kaffeetasse durch die Gegend zu tragen. Das läßt sich mit diesem umfangreichen Fan-Portal nicht vergleichen. Reschpekt! ;)
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Pressestimmen
Der Artikel zur Cherry CyMotion Master Linux (und dieser Nachfolger) zieht Links von diversen Foren und sonstigen Websites an. Offenbar gefällt einigen Leuten die Idee, die Funktionen der Tastatur ohne die von Cherry vorgesehene Zusatzsoftware zu nutzen.
Neu und wesentlich überraschender ist der Anklang, den meine erotischen Ausschweifungen zum Semantic Web gefunden haben: Die SIOC-Projektsite, rdfs.org und diverse Blogs haben das Thema aufgeschnappt.
Schließlich ist da noch der Artikel über das Erstellen von DVDs im Batch-Modus ausschließlich mit Tools der Kommandozeile; der hat tatsächlich auch Links von Foren angelockt, die allerdings mindestens so seltsam sind wie der Artikel selbst. ;)
Und weils schon so lang keine Statistik mehr gab: All diese Infos suchen die Leute bei mir zu 84% mit Windows, zu 9% mit GNU/Linux und zu 6% mit OSX. 48% verwenden dabei den Internet Explorer, 36% Firefox, 6% Mozilla und je 4% Opera und Safari.
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ICQ goes Jabber
Die Info habe ich aus Florian Jensens Blogeintrag, eine (sehr) kurze Anleitung zum Service, das AOL selbst als „Alpha“ bezeichnet, gibts hier.
AOL wäre damit nach Google nun das zweite große Unternehmen, das ein Instant Messaging Service auf XMPP-Basis betreibt.
Noch spannender: Ein Kommentar auf Florian Jensens Blog informiert darüber, daß AOL auch einen funktionsfähigen SIP-Server betreibt. Weitere Details gibt es dazu allerdings keine.
Wäre eine feine Sache, wenn die beiden Projekte irgendwann in den Echtbetrieb gingen. Eine offene Schnittstelle zum gesamten ICQ-Netz … das hätt schon was.
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Grillen mit Strom
Grillen mit Strom ist eine feine Sache. Vor allem hat man nicht den ganzen Dreck mit der Kohle. Nur: irgendwo muß der Strom ja herkommen. Klar, aus der Steckdose. Aber wie kommt er dann zum Grill? Da fällt uns sicher was Praktisches ein:
[via I N T I M U S]
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Google: Oskar Welzl +Weihnacht
Kinder, hier gehts lang:
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Mehr aon, mehr Festplatte
Man kann ruhig auch mal Werbung für seinen Arbeitgeber machen, ganz so verwerflich ist das ja nicht:
Seit heute verfüge ich über knapp 10GB Festplattenspeicher im Web. Die online-Festplatte von aon hats mir angetan. Von der Idee her ist so ein externer Speicher auf WebDAV-Basis zwar nicht neu (Apple bietet ihn als als iDisk an, GMX als MediaCenter). Trotzdem: Maximal 49GB für € 9,90 im Monat, das macht einen MB-Preis von 24 Cent. Für aon-Kunden stehen die ersten 500MB überhaupt gratis zur Verfügung. Im Vergleich nicht schlecht, außerdem hab ich Support und Klagemauer im Haus. Das ist schon was anderes, als sich einem fremden Anbieter auszuliefern.
Was mich außerdem überzeugt hat ist die ausführliche Beschreibung für nicht-Windows-Systeme. Während z.B. GMX nur knapp erklärt Bitte informieren Sie sich über die bekannten Internet-Suchmaschinen über WebDAV-Clients für Ihr Betriebssystem.
, widmet das aon-Portal sowohl OSX als auch GNU/Linux ausführliche Beschreibungen mit hübschen Screenshots (allein für GNU/Linux werden sechs verschiedene Möglichkeiten des Zugriffs beschrieben). So gehört sich das!
Jedenfalls können ab heute alle meine PCs auf ein neues Verzeichnis ~/aon zugreifen, dessen Inhalt mir auch über eine Web-Oberfläche zur Verfügung steht. Wenn ich einmal ganz gut aufgelegt bin, kann ich einzelne Ordner darin sogar öffentlich machen. Mal sehen … ;)
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Ende der E-Mail: Ich bin Spam
Testweise habe ich einen Account bei GMX angelegt. Ich wollte nur ausprobieren, wie GMX-Webmail mit vCards umgeht. (Ergebnis: fehlerhaft, sie werden nicht korrekt eingelesen und übertragen.) Überraschende Zusatzerkenntnis: Alle meine Mails wurden von GMX in den Spam-Ordner verschoben, obwohl ich sie von drei unterschiedlichen Adressen/Domains verschickt habe (telebox.at, welzl.info und aon.at). Grund sind Informationen im Mail-Header, die ich gar nicht beeinflussen kann, die aber den Verdacht des Spamfilters erregen.
Ich bin gar nicht entzückt. Spam war bisher für mich eine lästige Begleiterscheinung beim Empfang von E-Mails. Jetzt beeinträchtigt mich die Spamflut und die daraus resultierende Hypersensibilität der Filtersysteme auch beim Versenden. Ich muß davon ausgehen, daß auch andere Mailserver ähnlich konfiguriert sind wie GMX und daß meine Mails bei bestimmten Personen einfach nicht mehr ankommen, egal von welcher Adresse ich sie wegschicke.
Ist das jetzt „Mail 2.0“? Hätten wir damals doch auf die warnenden Stimmen hören und von Anfang an X.400 einsetzen sollen? Ohja, da fällt mir ein: Ich habe ja eine X.400-Adresse:
c=AT; a=ADA; p=TELEBOX; o=TBXA; s=OSKAR.WELZL;
Wers also probieren mag … ;)
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L'amour à la AOL
Wenn man von seinem Arbeitgeber gekündigt wird, was macht man? Richtig. Man dreht eine Liebeserklärung an diese „verflossene Liebe“ als Musikvideo.
Im Oktober hat AOL weltweit 2.000 Mitarbeiter wieder in den freien Arbeitsmarkt eingegliedert. Auch die französische Niederlassung war betroffen, 90 Menschen haben ihre Jobs verloren. Am Tag nach der Kündigung fanden sie sich zum Videodreh in ihren früheren Büroräumen ein. Zur Musik von „L'amour à la Française“ und mit der Widmung to any lost love
beginnt das Video am Kopierer. Ohne Zwischenschnitt laufen die unbeugsamen Franzosen durch Gang und Stiegenhaus, tanzen in der Halle und treffen sich schließlich auf der Straße unter dem Schild mit der Aufschrift „Zu vermieten - 2.000m² Bürofläche“. Eine großartige Idee und hervorragend umgesetzt.
Die Originalfassung ist mit dem Kennwort „aollover“ geschützt: Das Video war als interner Gag und nicht für die Öffentlichkeit gedacht. Mittlerweile existiert eine Kopie auch auf YouTube, allerdings in etwas schlechterer Qualität.
„L'amour à la Française“ von Les Fatals Picards war der französische Song-Contest-Beitrag 2007 und landete auf einem bescheidenen 22. Platz. Die Ergebnisse meiner Song-Contest-Party sahen da anders aus, wir hatten die Franzosen mit diesem charmanten Song an fünfter Stelle. (Auch die Interpretation von Les Fatals Picards gibts natürlich „zum Nachschauen“ im Netz: den Promo-Videoclip und live in Helsinki.)
Die Story wird mittlerweile im französischen Fernsehen, in Wirtschaftszeitungen und natürlich überall im Internet verbreitet. Besser kann man sich einem zukünftigen neuen Arbeitgeber eigentlich nicht mehr präsentieren.
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