Oskar Welzl: Weblog zur Homepage

Fremdessen

Neuer sozialer Status: Mittlerweile schlägt der Küchenchef unser Schlagobers nicht nur selbst, er beschokostreuselt es auch und serviert es uns persönlich an den Tisch. (Eh klar - Sacherschnitten und Kakao ohne Schlagobers, das wär eine Kulturschande.)
Umso schlechter war unser Gewissen, wie wir dann zur Abendessenzeit in den Sonnenuntergang geritten sind, um fremd zu essen: Der Italiener „nebenan“ mußte dran glauben. Der, bei dem sie seit 13 Jahren nicht checken, daß da immer die gleichen Ösis kommen. Der, bei dem der „Gelbe Blitz“ gemessenen Schrittes möglichst wenige Getränke pro Durchlauf zu den Gästen auf der überfüllten Terrasse bugsiert. Wurscht: Das Essen ist OK, und Zeit haben wir ja im Urlaub. ;)
(Ach ja: Ein Boxerhundsi war auch dort. Ich bin mir aber nicht sicher, ob der reinrassig war: Er ist ganz ruhig unter dem Tisch gelegen und hat weder fremde Menschen abgeschleckt noch mit den Hunden anderer Gäste gespielt. Da war doch was faul!)
Das schlechte Gewissen hat uns dann natürlich doch noch auf die Friesenhof-Terrasse geführt: Appetit holt man sich auswärts bei Lasagne und Co., gegessen wird aber zhaus. Und zwar gute Eisbecher, die mir ganz besonders XLarge erschienen sind. Ich hätt schwören können, daß diese eine Kugel... Na egal. Weg is sie. *LOL*
Übrigens: Seit heute wissen wir, daß Wigald Boning heuer im Juni hier übernachtet hat. Wir haben seinen Eintrag im Gästebuch gesehen. („Der schaut auf den Foto aus wie im Fernsehen.“ - „Ja, der ist auch genau so.“ *gg*)
Müde sind wir. Anstrengend wars heute. Das Schlafi-Schlafi haben wir uns verdient. ;)