Oskar Welzl: Weblog zur Homepage

Alles und noch mehr



Cool in Linz

Weitergefeiert wird in Linz. Dort gibts nicht nur sehr coole (im wahrsten Sinne des Wortes) Päckchen, sondern auch nochmal sowas wie eine zweite Geburtstagstorte: Ein Mohr im Hemd muß nach dem Sonntagshendl verdrückt werden. Huiui, der kanns. Drei Stück hab ich geschafft. Immerhin. :)

Das Tier hat derweilen eine neue Schlafposition entdeckt. Wenn nämlich jemand auf der Terrasse auf dem Sessel neben dem kleinen Beistelltisch sitzt, kann man sich auf dessen Oberschenkel legen und den Kopf und die Vorderpfoten auf diesen Beistelltisch, der dafür die optimale Höhe hat. OK, er kippt, aber das läßt sich verhindern, indem der Ossi vom zweiten Sitzplatz aus die ganze Zeit über mit der Hand die gegenüberliegende Seite runterdrückt. Und natürlich schlafen dem, dessen Oberschenkel da gerade verwendet werden, die Beine ein. Aber das macht alles nichts. Hauptsache ist, daß nach wenigen Augenblicken (und dann eben sehr lange) ein zufriedenes Schnarchen zu hören ist. (Hab ich erwähnt, daß ich erst nach ein paar unwilligen Blicken kapiert hab, daß ich doch bitte das zusammengefaltet am Beistelltisch liegende Tischtuch so ins Eck schieben soll, daß es als Kopfpolster brauchbar ist?)

Der Besuch war nur kurz, ich glaube, wir müssen diese Schlaftechnik nochmal perfektionieren. Vielleicht geht sich ja Anfang Juli nochmal was aus. :)


Fidget Spinner

Bär und Päckchen Und weiter gehts im Geburtstagsrausch: Die große Bescherung mit gleich einer Reihe von Päckchen und einem (Überraschung!) Bärenkuchen!

Ich mag da jetzt gar nicht auf jedes Päckchen eingehen, obwohl manche, denk ich, durchaus Sprengkraft hätten. (Grad deswegen sollt ich aufpassen und mich bloß nicht verplappern.) Aber zwei Dinge kann ich verraten:

Erstens wird dieser Geburtstag erst im April 2018 vorbei sein. Zweitens kann ich gar nicht wirklich alt sein (bzw. werden). Ich hab nämlich einen Fidget Spinner bekommen! Zwar hats ein bißchen für Irritation gesorgt am Kaffe- und Kuchen-Tisch, daß ich nach dem Auspacken der teilweise durchaus hochpreisigen Geschenke dann ausgerechnet bei diesem Plastikteil hängengeblieben bin … aber ich kann machen, was ich will! Ist ja immerhin mein Geburtstag! *LOL*


Ein Fahrrad zum Geburtstag!

Wie geil! Ich bekomm ein Fahrrad zum Geburtstag! Noch nicht gleich, in ein paar Wochen erst, aber die Freude ist jetzt schon groß.

„Übergeben“ wurde es als Gutschein mit Foto und Rechnung bei einem wirklich sa-gen-haft guten Frühstück in Gregors Konditorei. Es ist immer wieder zum Reinlegen und sich drin Suhlen, was einem da vorgesetzt wird. Da paßt jedes Detail. Hervorragend! (OK, nein, stimmt nicht ganz. Ein Detail ist ein bisserle daneben gegangen: Die Eierspeis heißt auf der Speisekarte piefketouristentauglich Rührei. Und das mir, wo mir als Deutsch-Tandempartner doch das Eliminieren eingelernter Teutonismen so wichtig ist!)

Wie das jetzt mit dem Fahrrad weitergeht: Wolfi und Raini (die haben uns ja anläßlich meines Geburtstags eingeladen dort) bezahlen das Leihfahrrad im Urlaub und sorgen so für meine Fitness im fortgeschrittenen Alter. Letzteres ist eigentlich eine unglaubliche Frechheit bei näherer Betrachtung (Was kommt als nächstes? Seniorenturnen? *LOL*), aber ich freu mich riesig drüber. Weil so ein nettes Urlaubsgeschenk mit ganz persönlichem Bezug ist. Und ich bin seit „Stroh und Heu“ gestern ja sowieso voll in Usedom-Stimmung, da paßts umso besser.


Plachutta mit Eierschwammerl, Stroh und Heu

Der Geburtstag geht weiter: Ein Plachutta-Abendessen war an der Reihe. Auf meine alten Tag werd ich spontan und experimentierfreudig: Es gibt weder die Gänseleberpastete noch den Lungenbraten mit Eapfüpüree, sondern (Conny, da schau her!) Eierschwammerltartar (also was Vegetarisches, wenn nicht sogar Veganes) und dann - Trommelwirbel - Stroh und Heu! OK, der Plachutta nennts nicht so, aber was da als Filetspitzen mit Butternudeln verkauft wird, ist tatsächlich nichts anderes als die an der Ostsee so beliebte Nudelknudel-Variante. Einziger Unterschied: Beim Plachutta sind die Nudeln nur monochrom. Soll sein.

Hat hervorragend geschmeckt und die Vorfreude auf den Urlaub befeuert. Außerdem hatten wir wieder kicherndes Publikum. (Der Großteil der Kellner ist uns ja mittlerweile gewohnt und hält sich zurück. Ein ganz junger Neuzugang aber konnte sein breites Grinsen nicht verbergen, wie vor dem Dessert der doppelte Espresso bestellt wurde. *gg*)

Sehr fein! Soll so weitergehen!


Geburtstagsfestspiele: TV von Samsung

Samsung TV Geburtstage ziehen sich ja bei mir üblicherweise etwas länger hin. Das sind mehr so Geburtswochen. Und deshalb gabs das erste Geschenk auch schon eine Woche vor dem eigentlichen Anlaß:

Mein mittlerweile über 20 Jahre alter Röhrenfernseher wurde jetzt endlich durch etwas Zeitgemäßes ersetzt. Ich hab mich ja lange dagegen gewehrt (Ich kauf erst einen neuen, wenn der alte kaputt ist!), aber - ab wann ist so ein Ding denn kaputt? Ab dem Zeitpunkt, zu dem die Fernbedienung trotz frischer Batterien nicht mehr funktioniert? Ab dem Tag, an dem sich die Abdeckklappe über den Knöpfen auf der Vorderseite nicht mehr schließen läßt? Ab dem Moment, wo eine der beiden SCART-Buchsen nur mehr ein leicht gestreiftes Bild liefert? Oder ab dem Augenblick, wo gegen gelegentliches Rauschen aus den seitlichen Boxen nur mehr ein Aus- und wieder Einschalten hilft? Alle diese Dinge haben sich in den letzten Jahren in meinen TV-Alltag geschlichen. Weil der aber kaum jemals über 1-2 Stunden pro Woche hinaus geht und ansonsten ja alles tadellos war …

Ja, jetzt hat das also ein Ende und ein neuer von Samsung steht am Kasterl. Der K5670 ist es geworden mit 40 Zoll. Wie für mich gemacht. Danke, Samsung. Die Vorgaben waren:

Sichtbare Bildschirmdiagonale nicht (viel) größer als die Gesamtfront des alten Geräts. Full HD, aber nicht mehr (ein erklecklicher Teil der von mir konsumierten Programme sendet unverdrossen in SD) . Smart-TV Funktion mit eingebautem WLAN. Die absolute Schmerzgrenze beim Preis wären € 800,- gewesen - da bin ich jetzt deutlich drunter.

Was soll ich sagen? Wenn man einfach so an einem Sonntag 20 Jahre technischer Entwicklung nachholt, das ist schon ein Erlebnis. Daß allein die Bildfläche mehr als doppelt so groß ist, obwohl der Fernseher an sich kaum größer ist als der alte, das wär ja schon Wunder genug. (Ich kann endlich die GUI der A1TV Media Box lesen!) Richtig geil ist, daß ich endlich (!) diverse Streaming-Services von YouTube über Amazon bis Flimmit genießen kann, ohne dafür am PC sitzen zu müssen. Endlich auch: Es gibt nicht mehr nur die bekannte Wahl zur Darstellung von 4:3-Inhalten am 16:9-Schirm, nein, ich kann nun auch die kinoüblichen 21:9 streifenfrei sehen, wenn mir danach ist. Gott wie hat mich das genervt!

Seit einer halben Woche ist mein TV-Konsum auf ca. 3-4 Stunden pro Tag angestiegen. Wo ich mir in erster Linie bislang noch originalverschweißte DVDs sowie Filme von Flimmit und aus der A1-Videothek angeschaut hab. Und jeden Abend gibts vorm Schlafengehen noch einen Kurzfilm mit dem kleinen Lastwagen Leo auf YouTube. Soll keiner sagen, daß ich nichts lerne.

Fast hätt ichs vergessen: Der Einzug der HD-Technik hat jetzt natürlich auch die Karriere meines DVD-Players beendet. Keinesfalls der Bildqualität wegen: Auch die gute alte DVD kann auf 40" eine hervorragende Figur machen. Nein, der zu Beginn erwähnte SCART-Stecker machte den Wechsel notwendig. Das ist der Nachteil, wenn man 20 Jahre Technik überspringt. Das damals allein dominierende Steckerformat gibts einfach nicht mehr am neuen Fernseher, und mein alter DVD-Player spricht kein HDMI. Die Trauer hält ich in Grenzen, ich freu mich auf meine erste Blu-ray Disc. ;)


Grillen, ganz spontan

Der Gartenzwerg feiert mit Geplant war vegane Pizza (bzw. eher sogar Lasagne) in der Casa Piccola. Sehr spontan wurde daraus dann ein sommerlich-feiner Grillabend in Korneuburg. Jaja, so kanns gehen … auf unsere alten Tag werden wir noch voll flexibel. :)

Conny und Daniel haben uns in ihr kleines Gartenparadies vor den Toren der Großstadt eingeladen. So richtig ländlich ist es dort schon: alles grün, Hundsi hier, Justin mit dem Senf da, Igel dort, der Garten voll mit Eßbarem, das sich auch prompt auf unseren Tellern wiederfand … und das alles um 2-3 Grad kühler als in Meidling. Wir waren hin und weg vor so viel Idüll. Sogar Gartenzwerge und ein Insektenhotel gibts.

(A bisserl enttäuschend das Haus gegenüber, das die durch diverse Erzählungen geschürten Erwartungen so überhaupt nicht erfüllen konnte … aber man soll nicht undankbar sein. *gg*)

Statt Pizza und Lasagne gabs Unmengen an Bratwürschtln (dick oder dünn?), selbstgebackenem Brot (ein absolutes Highlight - liebe Conny, bitte nicht schon vor dem Grillen hinstellen), Berner Würschteln, Spieße mit und ohne Fleisch, einen sa-gen-haften Eapfüsolod, appetitlich gegrilltes Gemüseallerlei, wirklich gschmackigen Halloumi (Kantine, aufgepaßt: der muß nicht beim Kauen quietschen und immer mehr werden im Mund; außerdem darf er auch nach was schmecken) und natürlich das, was beim Grillen am meisten Spaß macht: die diversen Schälchen und Fläschchen mit Frischem und Würzigem zwischen Salat und Sauce. Daß die verwendeten Gewürze aus den kleinen Töpfchen direkt neben uns gezupft wurden, hat man durchaus auch geschmeckt.

Erwähnenswert eine hexengrüne Limonade die gleich zur Begrüßung serviert wurde: Ich hab das Getränk ja zunächst skeptisch beäugt (Da schimmen Flankerln drin.), aber es war der perfekte, eiswürfelig-frische Sommerdrink. Sehr gut!

Ein bißchen lustig war die Aufzählung dessen, was wir offenbar alles stehengelassen haben, was also nichtmal auf dem Grill gelandet ist: verschiedene Fleischsorten, nochmal Spieße, Käsekrainer, … was haben die geglaubt, wie viel wir essen können? Was haben wir für einen Ruf??!! Stattdessen haben wir den Ernährungsteil des Abends mit Kaffee und Himbeercheesecake im Glas abgeschlossen. Das beste ist ja sowieso immer die Nachspeis. (Und wir haben extra gefragt, ob wir das sagen dürfen: Ja, doch, sie war selbstgemacht. *LOL*)

Währenddessen lief eine sehr lustige Unterhaltung, die oft auf mehreren Ebenen mit und über Anwesende geführt wurde. Ein paar Blicke, ein dahingemurmelter Nebensatz … sehr lustig. Zumindest für uns. :)

Premiere: Zum ersten Mal in unserem jungen Leben mußten wir Bekanntschaft mit einem Selfie-Stick schließen. Es gibt auch entsprechend natürlich wirkende Cheeeeese-Fotos. Großartig! Krönender Abschluß: Der Prinz, das Einhorn und das, was die so miteinander machen. Das fiel fast in die Kategorie #funfact … sehr gelacht. :)

Herzlichen Dank für den gemütlichen und sehr lustigen Schlemmerabend - die Schokolade haben wir einstweilen sicher verstaut und die CD daher auch noch nicht angehört. Im Moment sind wir gar nicht so hungrig. :)


Schlaflose Nacht: Katastrophe bei Dancing Stars!

Unverdient gewonnen: Ferdiny Meine Güte! Was für ein Unglück!

Wir fiebern ja nicht nur beim Song Contest mit, nein, auch Dancing Stars wird von unseren fachmännischen Kommentaren nicht verschont. (Zweitberuf Wertungsrichter? Mittlerweile kein Problem.) Zum Finale hin rufen wir dann schon auch mal an. (Gerüchteweise soll die eine oder andere Voting-Nummer auch schon im Telefonbuch eines Mobiltelefons gesichtet worden sei.)

Gestern, Finale: Eigentlich a gmahde Wiesn. Ana Milva Gomes und Thomas Kraml auf der einen Seite, Riem Higazi und Dimitar Stefanin auf der anderen … beiden Paaren hätten wir den Sieg vergönnt. Daß der laut Regeln notwendige dritte Kandidat (Martin Ferdiny) überhaupt so weit gekommen ist, haben wir zwar mit Unverständnis zur Kenntnis genommen - aber auch Jeannine Schiller ist damals ja nicht gleich bei der ersten Folge rausgeflogen. Ferndinys Ausscheiden nach dem ersten Voting der Show schien uns trotzdem unvermeidlich:

Nicht nur waren seine Tanzkünste Geschmackssache. Vor allem aber (und darauf kommts ja im Finale an) ist er einfach ein Ungustl sondergleichen. Von der ersten Sendung an wirkte er verbissen, ehrgeizig, kein bißchen authentisch sowie absolut emotions- und humorlos. (Letzteres heißt nicht, daß er nicht gelacht hat. Ununterbrochen sogar. Als einziger über seine eigenen Witze. Ein gekünsteltes, leicht schnorchelndes Lachen, stets begleitet von einem vorgebeugten, nach links verdrehten Oberkörper.) Daß er gegen die großartige Ana Milva Gomes, den sympathischen Thomas Kraml, die absolut knuddelnswerte Riem Higazi und vor allem gegen den neuen Traumschwiegersohn der Nation, Dimitar Stefanin, auch nur den Hauch einer Chance haben könnte - nie im Leben.

Und dann gwinnt der den Schaß.

Ich packs nicht. Ich hadere mit dem Schicksal. Liebe FPÖ, in Realitätsverweigerung habt Ihr ja Erfahrung: Kann man das irgendwie anfechten oder so? Können wir das Finale wiederholen?

Vor allem: Wer ist dieser Ferdiny überhaupt? Und wer war die laute Frau neben ihm?


Fischerl fangen

Fische im BiotopDaß ich dieses Wochenende nach Linz fahre, war schon länger klar. Das schöne Wetter dazu war ungeplant, ist aber höchst willkommen.

Der Hund und ich bevölkern die Terrasse und genießen den Blick aufs Biotop, wo die Fischerln mittlerweile fast schon Hundegröße erreicht haben. Wobei: Ich glaub, daß wir Unterschiedliches im Sinn haben, wenn wir aufs Wasser starren. Bei mir ist das mehr so eine kontemplative Sache. Der Hund hingegen scheint die Fische als Ersatz für Kaffee und Kuchen für sich in Anspruch nehmen zu wollen. Mehr als einmal schon hab ich unser Kuscheltier mit ausgestreckter Pfote am Rand des Beckens erwischt. Pfui!


Nationalpark Hietzing

Es ist unterhaltsam wie kaum etwas. Der Plachutta im 13. Bezirk hat den Namen „Nationalpark Hietzing“ (© Minirat) redlich verdient. Da wimmelts nur so von altem Wiener Burberry-Adel, der seit Generationen nur auf die andere Seite der Hietzinger Hauptstraße und wieder zurück heiratet. Vor allem bei den degenerierten Jungschnösels verspürt man das dringende Bedürfnis, ihnen gleich beim Betreten des Lokals links und rechts fest eine reinzuhauen. Quasi auf Vorrat - irgendwie werden sie's schon ehrlich erarbeiten im Laufe des Abends. ;)

Wie in solchen Parks üblich wird gebeten, vom Füttern der einheimischen Fauna abzusehen. Dafür scharwänzelt geschultes Fachpersonal durch die Anlage und hält auch die vielen schon arg verhutzelten Exemplare mit Spezialkost am Leben. (Ich schwöre, ich habe dort heute meine Kindergartentante gesehen. Zumindest ihre Frisur.)

Dem Treiben zuzusehen ist den Besuch dort jedes Mal wert. Heute wieder: Die Frau mit viel Orange und ohne Hals. Was die für Blicke werfen konnte! Ihr Mann verflucht sicher auch den Tag, an dem er in Pension geschickt wurde. (Ooohh Richard!)

Abseits des Unterhaltungsprogramms: Essen und Service wunderbar. Man scharwänzelt eben auch um uns herum. ;)


Hey, ich bins!

Hey, ich bins, dein Uber-Fahrer. Wo bist denn du? Ich seh dich nicht, sagt der Uber-Fahrer Igor am Telefon. Ich steh auch wirklich ein bißchen versteckt.

Kaum bin ich eingestiegen dann: Wenn Sie möchten, können Sie gern das Fenster zumachen. Ich schalt dann die Klimaanlage für Sie ein.

Für diesen Wechsel vom Du zum Sie gibts einen Punkteabzug. Igor! Wie konntest Du! *LOL*