Oskar Welzl: Weblog zur Homepage

Hans-Georg (Gast) meinte am :
knapp
Dieses knappe "ja" lässt alle Möglichkeiten zu Spekulationen offen. Es ist dem Diktator Erdoğan zuzutrauen, dass er immer eine Möglichkeit gefunden hätte, auch wenn das Ergebnis ein knappes "nein" geworden wäre, zu manipulieren und es sich nach seinen Wünschen zurechtgelegt hätte. Dem Kerl ist nicht über den Weg zu trauen. Schon als er seinen Palast gebaut hat, war mir klar, wes Geistes Kind der Typ ist. Irgendwo in meinem Blog habe ich ihn schon früher mal mit dem Führer verglichen.
Ein Wahl in Österreich würde, so hoffe ich, demokratischer ablaufen, ohne dass vorher die Opposition praktisch mundtot gemacht werden würde. Auch die Beobachtung einer solchen Wahl würde, ich hoffe, unter demokratischen Gesichtspunkten stattfinden. Und ich hoffe weiter, dass bei euch eine Auszählung der Stimmen so stattfinden würde, wie es sich gehört. 
ossi1967 antwortete am :
Räusper

Wir in Österreich haben ja gerade in jüngster Vergangenheit Erfahrungen mit Auszählungen gesammelt, die nicht so 100%ig den gesetzlichen Rahmenbedingungen entsprochen haben. :)

Der Unterschied war halt: Bei uns hat die lächerlichste Formverletzung zu einer Wiederholung der ganzen Wahl geführt, obwohl der Formfehler den Ausgang der Wahl nachweisbar nicht beeinflussen konnte. In der Türkei gibt es, soweit ich die letzten Meldungen verstanden habe, nicht einmal ein unabhängiges Gericht, das für eine Wahlanfechtung zuständig wäre. Das ist im System schon jetzt nicht vorgesehen, dafür brauchts keinen Erdoğan mehr. :/

 

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